# Synodical Conference Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1904_S32 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 32 Verhandlungen der zwanzigſten Verſammlung kann, wenn es einem darum zu thun iſt, dieſe Loge näher kennen zu lernen. In dieſem Vorwort heißt es: „Die Grundſätze des Ordens der Hermanns⸗ ſöhne ſind: den geſelligen Zuſtand der Theilnehmer zu verbeſſern und zu veredeln; . . . dem Streben nach innerem Fortſchritt und leiblichem Wohl⸗ befinden eine ſolche Stütze zu bieten, daß ſich jedes Glied als Bruder des andern fühlt und denkt. Einzeln und im Ganzen treten wir an die Seite des leidenden Bruders und deſſen Familie. Kranke unterſtützen, Todte be⸗ graben und Wittwen und Waiſen verſorgen, iſt unſere anerkannte Aufgabe. Sollte bei ſolch wichtigem und hohem Zweck nicht jeder willig das Seinige thun? — Indem er andern hilft, findet er ſelbſt ſeine Hülfe. — Trennungen, welcher Art ſie auch ſein mögen, kennen wir nicht; Zank und Neid, Haß und Streit bekämpfen wir, und vorkommende Mißhelligkeiten werden nach Humanitätsprincipien von uns ſelbſt geſchlichtet. — Durch gegenſeitiges und gleiches Recht erzeugte Freundſchaft, durch Wohlthun erzeugte Liebe kämpfen wir gemeinſam den Kampf des Lebens, welchen uns die Treue durch nie verſiegende Theilnahme der Brüder erleichtert." Wir merken, daß in dieſer Vorrede derſelbe Geiſt weht, dieſelben Ge⸗ danken ausgeſprochen werden wie in den Anſprachen der Logenhäupter an die neuaufgenommenen Mitglieder. Die Hermannsſöhne gelten gewöhnlich als die harmloſeſten Leute unter allen beſtehenden Logen; wir wollen daher unter den verleſenen Auszügen dieſen auswählen und ihn einer genaueren, eingehenderen Prüfung unterwerfen. Die Grundſätze des Ordens der Hermannsſöhne ſind: den geſelligen Zuſtand der Theilnehmer (das iſt, ihre Stellung, die ſie in der menſchlichen Geſellſchaft einnehmen) zu verbeſſern (das iſt Verheißung irdiſchen Glückes) und zu veredeln (das iſt moraliſche Er⸗ ziehung); den deutſchredenden Bürgern dieſer großen Repu⸗ blik der Vereinigten Staaten Gelegenheit zu geben, ihre geiſtigen und leiblichen Intereſſen wahrzunehmen (moraliſche Erziehung und irdiſches Glück will alſo die Loge bieten) durch Vereini⸗ gung in einzelne Körperſchaften, welche jedoch ein gemein⸗ ſchaftliches Band umſchlingt (Mittel zur Erreichung des Zweckes iſt die Schaffung der Bruderſchaft); ihrem Streben nach innerem Fort⸗ ſchritt und leiblichem Wohlbefinden eine ſolche Stütze zu bieten, daß ſich jedes Glied als Bruder des andern fühlt und denkt (eine nach der Intention des Schreibers durch den Zuſatz vom Fühlen und Denken zweifelsohne geſteigerte, in Wahrheit aber abgeſchwächte Wiederholung des Vorigen). Einzeln und im Ganzen treten wir an die Seite des leidenden Bruders und deſſen Familie. (Hier und im Folgenden wird die Art und Weiſe beſchrieben, wie die brüder⸗ liche Liebe thätig iſt.) Kranke unterſtützen, Todte begraben und Wittwen und Waiſen verſorgen, iſt unſere anerkannte Auf⸗ gabe (beruhend auf gegenſeitiger Verpflichtung auf den Kreis der Loge be⸗