# Lehre und Wehre_St. Louis Missouri_November 1858_S323 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) Ströbel und „Lehre und Wehre.“ 323 onsformel bei Administrirung des heiligen Abendmahls““, — sämmtlich im 1. Jahrgange; ferner: „„Einige Glossen zu Bunsen's Aphorismen und dessen Stellung und Aufgabe der deutschen Nation und Theologie““; „„Consubstantiation und Impanation““ (sehr gut); „„Die Verpflichtung auf die kirchlichen Bekenntnisse und die freie theologische Wissenschaft““, von Hoyer, und: „„Dr. Seyffarth's Berichtigungen der alten, insonderheit der hebräischen Geschichte und Zeitrechnung, nebst einleitenden Bemerkungen über das Verhältniß der Wissenschaft zur heiligen Schrift““, von Past. A. Hoppe, — beide nur cum grano salis zuzulassen; „„A plea for the Augsburg Con- fession“ („„Vertheidigung der Augsburg'schen Confession““), eine gute Schutzrede Hoyer's wider die Platformisten; „„The Broken Platform““ („„Die bankerotte Platform““); „„In, mit und unter““ (gegen die Calvinisten); „„Ist das etwa Theologie der amerikanisch⸗lutherischen Kirche?““ (von Heyer); „„Ist derjenige für einen Ketzer oder gefährlichen Irrlehrer zu erklären, welcher nicht alle in dem Convolut des Neuen Testamentes befindlichen Bücher für kanonisch hält und erklärt?““ (von Walther); „„Zu der Lehre von der Gnadenwahl und einigen damit zusammenhängenden Materien““, von Past. O. Fürbringer; „„Ueber die Wirkung der Sacramente““, von Prof. Crämer; „„Von dem Unterschied des Wesentlichen und Unwesentlichen in der Lehre““, — letztere Aufsätze in den Jahrgängen 1856 und 1857 zu finden. So weit Ströbel. — In dem Folgenden macht derselbe nun zwei Ausstellungen. Die erste betrifft die in „Lehre und Wehre“ beantragte allgemeine lutherische Conferenz. Ströbel sieht in der Wahl dieses Mittels ein, wie er es nennt, „Gott unter die Arme greifen“ wollen, eine „Davidische Volkszählung Israels, um durch die vereinte Macht der Gläubigen dem ungläubigen Haufen die Spitze zu bieten,“ ein „sehen wollen der Siebentausend der amerikanischen Kirche,“ und er will in unseren Auslassungen über dieselbe „stark an die Ausdrucksweisen der Union und Kirchenföderation erinnert“ worden sein.“ Hiernach ist klar, daß Ströbel, verführt durch Vergleichung deutscher Kirchentage mit unserer Conferenz, sich von derselben ein falsches Bild entworfen und sie daher unrichtig beurtheilt hat. So sicher Ströbel's Ausstellungen die Art und Weise der in Deutschland angestellten Conferenzen treffen mögen, unsere Conferenz treffen sie nicht. Keine der gerügten Tendenzen hat die letztere. Ihr Zweck ist derselbe, den die Zusammenkünfte der Theologen unserer Kirche in jener Zeit nach Luther's Tode hatten, als, wie die Concordienformel schreibt, „etliche Theologi von etlichen hohen und vornehmen Artikeln der Augsburgischen Confession abgewichen und den rechten Verstand derselbigen entweder nicht erreicht, oder ja nicht dabei bestanden, etliche auch derselben einen fremden Verstand anzudeuten sich unterwunden hatten, und doch neben dem allem der Augsburgischen Confession sein und sich derselbigen hatten behelfen und rühmen wollen; daraus denn beschwerliche und schädliche Spal-