# Synodical Conference Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1902_S68 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 68 Verhandlungen der neunzehnten Verſammlung niſation ſtattfand, wurden 14 Perſonen confirmirt. Die neue Gemeinde zählt 18 Communicirende. Der Miſſionar bittet recht eindringlich, die Ehrw. Synodalconferenz möge hier den Negern eine kleine, beſcheidene Kapelle bauen. Auch in Monroe, N. C., wird es nöthig ſein, ſo bald als thunlich eine Kapelle zu errichten. „Der Kirchenbeſuch in Concord, N. C., iſt gegenwärtig beſſer als ſeit mehreren Jahren“, ſchreibt Miſſionar Ph. Schmidt. „Die alte Liebe kehrt zurück, und ich ſchaue hoffnungsvoll in die Zukunft. Herr Lehrer W. Lohrmann, der im Herbſt 1900 in Concord die Schule übernahm, hat nur kurze Zeit in Concord ausgehalten und dann einen Beruf nach dem Oſten angenommen. Ein Schulamtscandidat aus Addiſon iſt nach Con⸗ cord, N. C., berufen worden — er hat jedoch den Beruf nicht angenommen.“ Außerdem hat P. Ph. Schmidt noch bedient die Stationen St. Peters und Silver Hill. Ein ganzes Jahr hindurch hat er auch für die ſoge⸗ nannte “chain gang” (County⸗Gefangene) gepredigt. — Die Station Winſton, N. C., iſt vorläufig aufgegeben worden, und P. Oehlſchläger hat einen Beruf nach dem Oſten angenommen. Von ſeiner Station Salisbury ſchreibt Miſſionar Schütz, der ſeit fünf Jahren dort arbeitet, etwa wie folgt: Salisbury iſt ein hartes, aber doch nicht hoffnungsloſes Feld. Die Miſſion hier macht Fortſchritte, wenn auch nur langſam. Es gibt hier, wie anderwärts auch, große Schwierig⸗ keiten zu überwinden, aber Gottes Wort gewinnt auch hier einen Sieg nach dem andern. Der Kirchenbeſuch iſt: an Sonntagen 40 Erwachſene und 20 Kinder, in den Wochengottesdienſten: 20. Die Wochenſchule wird von 50 Kindern beſucht. Außerdem werden in der Woche zwei Bibelſtunden abgehalten, und zwar in den Wohnungen der Neger, welche von dem Paſtor geleitet und von 15 bis 18 Erwachſenen regelmäßig beſucht werden. Die Geldbeiträge waren klein und gering — die Leute ſind arm und der Ver⸗ dienſt iſt klein, etwa $1.25 bis $2.00 die Woche. Salisbury zählt gegen⸗ wärtig 10,000 Einwohner und erfreut ſich eines ſteten Wachsthums, und mit Gottes Hülfe wird die kleine Miſſionsgemeinde in Zukunft wachſen. P. Schütz bedient noch die Station Catawba bei Conover, N. C. Die kleine Kapelle daſelbſt iſt nun endlich fertig und kann nächſtens eingeweiht werden. Vor zwei Jahren (im Herbſt) übernahm P. Nickel die von P. Bakke gegründete Station Southern Pines, nahm aber bald darauf einen Beruf nach dem Norden an; an deſſen Stelle iſt P. Buch getreten, der über den gegenwärtigen Stand der Miſſion in Southern Pines Folgendes be⸗ richtet: „Wir haben 25 getaufte Glieder, davon 12 Communicirende und 3 Stimmberechtigte. An Eigenthum iſt hier eine Kapelle, die Sonntags als Kirche und während der Woche als Schule benutzt wird. Eine Glocke wäre ſehr erwünſcht. Der Kirchenbeſuch iſt nicht ſo, wie er ſein ſollte; die⸗ jenigen aber, die kommen, ſind meiſtens aufmerkſame Zuhörer. Die Wochen⸗ ſchule wird von 20 bis 25 Kindern beſucht. Die Ausſichten auf ſchnelles