# Lehre und Wehre_St. Louis Missouri_September 1858_S283 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) Illusionen der Theologen der Gegenwart ꝛc. 283 durch diese Verbindung die irdischen Elemente zu des Herrn (sacra⸗ mentalem) Leib und Blut mache. (Vgl. S. 149 ff.: „In sachlicher Hinsicht gibt die Verklärung des Herrn jenen hochgewichtigen Worten (nehmet hin und esset, dies ist mein Leib) nicht wenig Licht der Erklärung. Selbst wenn er seiner in jener Nacht stattgefundenen milden Verklärung nicht ausdrücklich gedacht hätte, so würden uns dennoch die Worte der Einsetzung nöthigen, sie auf seinen Leib in einem verklärten Zustande zu beziehen, weil von dem un⸗ verklärten, natürlich schweren und beschränkten Leibe gar nicht zu sagen wäre: nehmet hin und esset, das ist mein Leib. Weder in wirklichem (kapernaiti⸗ schem) Sinne könnte ein solches Essen gedacht werden als eine tödtliche Zer⸗ fleischung des Fleisches Christi, noch auch in bedeutlichem Sinne, indem es auch in diesem Sinne monströs sein würde, unter dem Brode den natürlichen compacten Leib bildlich sich vorzustellen und diesen dann zum Gedächtniß in effigie zu verzehren, während ein bildliches Andenken conservirt zu werden verdiente. Noch ist ja bei der Stiftung des h. Abendmahls der Herr als Men⸗ schensohn mit seinem sichtbaren Leibe äußerlich unter seinen Jüngern gegen⸗ wärtig, während von innen heraus sein den Seinigen geweihtes Wesen sich zur Mittheilung, zur Communion erschließt und verklärt. Es ist die Energie der göttlichen Verklärung seiner menschlichen Natur, wodurch der heilige Leib Christi dynamisch sich mit unsichtbaren Eradiationen und Emanationen seines Wesens umgibt, die er jetzt noch verhüllt, aber bei seiner glorreichen Erhöhung zur Rechten des Vaters auch als Wolke der Herrlichkeit sichtbar werden läßt. Eben den für die Seinen dahinzugebenden, zum blutvergießenden Opfer und dann zu neuer ewiger Verklärung bestimmten Leib will er in heiligem Liebes⸗ geheimniß ihnen communiciren zur Wesensgemeinschaft mit ihm, dem Haupte, das seine Glieder sich assimilirt. Dies thut er, das sichtbare gesegnete Brod mit dem Worte: das ist mein Leib, zum Genuß ihnen darreichend, in un⸗ sichtbarer, unwägbarer, wunderbarer Weise, indem er die geweihte Speise, die er mit seinen Händen berührt und über die er das segnende Wort seines Mundes spricht, mit jenem unsichtbaren Aushauch oder mit dem Aus⸗ und Einfluß der verklärten Substanz seines Leibes umfängt und durchdringt und so sie in die Gemeinschaft desselben erhebt. Deshalb sagt er in voller realer Wahrheit von dem gebrochenen Brod, dessen bisherige natürliche Bestimmung aufhebend und wandelnd: nehmet hin und esset, das ist mein Leib. Ja für⸗ wahr, was er sie jetzt essen heißt, es ist so, wie Er, der Herr, der Allver⸗ mögende, sagt, sein Leib, sein wahrer Leib, weil Er, in dem alle Fülle der Gottheit leibhaftig wohnt, mit dem wahren intensivsten oder essentiellsten Wesen seines Leibes geheimnißvoll es erfüllt und befruchtet. In solcher dynamisch communicativen Weise also ist das gesegnete Brod der Leib Christi.““ S. 159 ist die Rede von der Wahrheit der Lehre, „„wonach das Brod der Leib Christi ist durch die dasselbe penetri⸗ rende Mittheilung der wesentlichen Gegenwart des Gottmenschen, die Eindringendes umgibt, wie Radien und Centrum.““ S. 215: „„Wenn er, der Gottmensch, seines Leibes zartstes Wesen und seines Blutes verklärten