# Synodical Conference Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1892_S44 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 44 Verhandlungen der vierzehnten Verſammlung Weniger Hoffnung iſt für die beiden andern, doch hofft man, daß wir durch ſie die geſammelten Gemeinden halten können, bis wir ihre Plätze durch neue Kräfte erſetzen können. In Phifers Gemeinde wird eine Kirche ge⸗ baut für $900.00, deren Bauplatz von zwei engliſch⸗lutheriſchen Gemeinden geſchenkt wurde, und in Reimerstown ein Kirchlein für $350.00. Miſſionar Phifer bekommt $25.00 Gehalt aus unſerer Kaſſe. Der Name „lutheriſch“ hat in den Carolinas einen guten Klang, und iſt die herrſchende Gemein⸗ ſchaft daſelbſt. Die lutheriſchen Gemeinden dort ſind hocherfreut, daß unſere Kirche das Miſſionswerk ſo kräftig in Angriff nimmt, und haben unaufgefordert ſchon Mitwirkung verſprochen. Kurz, mit den freudigſten Hoffnungen können wir für dieſe Miſſion in die Zukunft ſehen. Miſſionar Bakke hat in Concord bereits eine Gemeinde von 55 Seelen, 35 Communi⸗ cirende, eine Wochenſchule von 56, eine Sonntagsſchule von 85 Kindern. Er bedarf aber in Concord einer neuen Kirche und eines Schullehrers, um ſich ganz dem Miſſionswerke widmen zu können. Zum Schluſſe erlaubt ſich die Commiſſion noch folgende Bemerkungen zu machen: 1. Die Commiſſion hat während der beiden verfloſſenen Jahre jeden Monat eine regelmäßige Verſammlung gehalten, deren Verhandlungen ſorg⸗ fältig protokollirt wurden. Sie ſteht in regem Verkehr mit allen Miſſio⸗ naren, welche vierteljährige genaue Berichte über ihre Thätigkeit, ſowie über den Stand und Fortgang ihrer Miſſion einſenden. Auch iſt jede Station während dieſer Zeit von einem ihrer Glieder beſucht worden. Mit dieſer Verſammlung erlöſcht die Zeit ihrer Amtswirkſamkeit, und iſt daher eine neue Commiſſion zu erwählen. 2. Auf Anordnung der Commiſſion nahmen diesmal die drei Miſſio⸗ nare Bakke, Burgdorf und Schooff an der Verſammlung der ehrw. Synodal⸗ conferenz Theil und ſind bereit, auf Wunſch mündlichen Bericht über die Miſſion zu erſtatten und etwaige Fragen zu beantworten oder beſondere Wünſche vorzubringen. 3. Die „Miſſions⸗Taube“ hat 14,000, der “Pioneer” 5000 Leſer, in Anbetracht der 300,000 Communicanten der Synodalconferenz eine über⸗ aus geringe Zahl. Der Ueberſchuß der Blätter ergab in den letzten zwei Jahren $1508.74. Die Vergrößerung ihres Leſerkreiſes würde daher eine bedeutende Vermehrung unſerer Einnahmen bedeuten, die bei der ſo ver⸗ größerten Ausdehnung unſers Miſſionswerkes höchſt nothwendig iſt. Gott, unſerm Heilande, aber ſei Lob und Dank für den bisher erfahrenen großen Segen in unſerer Miſſion. Er bleibe bei uns mit ſeinem Schutz und Segen und mache uns immer williger und treuer zu dieſem ſeligen Werke, zu ſeines Namens großer Ehre und zum Heile vieler unſterblicher Seelen! Im Namen und Auftrag der Commiſſion C. J. Otto Hanſer. St. Louis, im Auguſt 1892.