# Synodical Conference Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1892_S43 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) der ev.⸗luth. Synodalconferenz von Nord⸗Amerika. 1892. 43 $1500.00 hätte gebaut werden können, aber durch die Umſicht und das praktiſche Geſchick unſers Miſſionars nur auf $700.00 kam. Die Seelen⸗ zahl beträgt hier ſchon 78 Seelen, davon 34 Communicirende, die Sonn⸗ tagsſchule 106, die Wochenſchule 54 Kinder, Beiträge etwa $50.00. Auf eine Aufforderung anderer Neger predigt Miſſionar Schooff ſonntäglich noch in Keysville, und erfreut ſich einer großen Zuhörerſchaft. Dieſe Station iſt die erſte, welche ein Pfarrhaus beſitzt und bereits einen Gottes⸗ acker angelegt hat. Paſtor C. Obermeyer hat dieſe Station im Laufe dieſes Sommers viſitirt und dieſen erfreulichen Bericht darüber erſtatten können. IV. Springfield, Illinois. Hier arbeitet ſeit vier Jahren Miſſionar H. S. Knabenſchuh. Die Station beſitzt eine ſehr hübſche Kirche mit angebautem Schulzimmer, im Werthe von $5000. — Die Arbeit hat nicht ganz den erhofften Fortgang gehabt, doch beträgt die Seelenzahl 100, die Zahl der Communicirenden 41, der Schüler in der Sonntagsſchule 65. Die Wochenſchule mußte leider zeitweilig eingeſtellt werden. V. Concord, Nord⸗Carolina, iſt das neueſte und ausgedehnteſte Gebiet, das Gott unſerm Miſſionswerk ſeit einem Jahre eröffnet hat. Dort hatten vor etwa acht Jahren vier Negerpaſtoren unter dem Präſidium eines gewiſſen P. Kountz ſich zu einer Synode unter dem Namen Alphaſynode zuſammengethan. Als der Präſi⸗ dent ſtarb, ſahen ſich die übrigen drei hülflos verwaiſt. Der bedeutendſte unter ihnen, Phifer, aber las von der lutheriſchen Negermiſſion der Synodal⸗ conferenz und wandte ſich nun ſchriftlich an den ehrw. allgemeinen Präſes H. C. Schwan, mit der Bitte, er möchte Schritte thun, daß die lutheriſche Negermiſſion in ſeinem Staate in ſichere lutheriſche Hände käme, ſie ſeien unfähig, ſie zu erhalten und zu bauen. Die Commiſſion ordnete daher auf Mittheilung hiervon die Miſſionare Bakke und Burgdorf ab, das Feld zu bereiſen und darüber zu berichten. Da der Bericht äußerſt günſtig lautete und wir längſt gerne die Negermiſſion auch unter den Landnegern in An⸗ griff genommen hätten, ſo beſchloß die Commiſſion, Miſſionar Bakke in dies neue Feld zu ſenden. Im Auguſt 1891 zog er dahin und ſchlug in Concord, N. C., ſeinen Wohnſitz auf. Gott hat ihm eine offene Thür ge⸗ geben. Weder er noch die Commiſſion bereut es, dieſen Schritt gethan zu haben. Ein großes Werk hat uns Gott hier anvertraut. Herr P. Ober⸗ meyer machte im Auftrag der Commiſſion vor kurzem eine Inſpectionsreiſe in dies Gebiet, ſeine Verhältniſſe, Ausſichten und Bedürfniſſe aus eigener Anſchauung kennen zu lernen, und kam mit großer Hoffnung erfüllt von dieſer Reiſe zurück. — Miſſionar Bakke hat in Concord und Reimerstown feſte Stationen. Unter ſeiner ſpeciellen Aufſicht und Inſtruction ſtehen die drei Negerpaſtoren, unter welchen Phifer ſich als der begabteſte erweiſt, der noch ein recht brauchbarer Arbeiter im Weinberg des HErrn werden wird.