# Synodical Conference Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1886_S83 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) der ev.⸗luth. Synodal⸗Conferenz von Nord⸗Amerika. 1886. 83 IV. Eine Klageſchrift eines Herrn G. Ch. Schulz in Brooklyn. Dieſelbe wurde ebenfalls einer Committee übergeben, welche Folgen⸗ des berichtete: „Das uns übergebene Schriftſtück enthält eine Beſchwerde eines Herrn G. Ch. Schulz über in dem Oeſtlichen Diſtrict der Ehrw. Synode von Miſſouri, Ohio u. a. St. ihm widerfahrene Behandlung und einige darauf bezügliche Fragen. Die betreffende Sache hat dem genannten Diſtrict bei ſeiner letzten Sitzung vom 21.—27. Juli dieſes Jahres zur Ver⸗ handlung vorgelegen. Der Beſchwerdeführer erklärt, das Reſultat ſei ihm unbekannt. Auf die Frage desſelben: ‚Iſt die Diſtricts⸗Synode (der) Hochw. Synodalconferenz verantwortlich und kann dieſelbe zur Rechenſchaft gezogen werden?‘ antworten wir: Nein. Siehe Conſtitution der Ev.⸗luth. Synodalconferenz von Nord⸗Amerika, § V. „Einer Ehrw. Synodalconferenz ergebene Committee: C. J. Albrecht. Joſ. Schmidt. P. Prager.“ Dieſer Bericht wurde einſtimmig angenommen. V. Das Pilgerhaus in New York. Der Synodalconferenz wurde darüber Folgendes mitgetheilt: Schon ſeit langer Zeit hat man es ſchmerzlich gefühlt, daß die Emi⸗ grantenmiſſion keine eigene Stätte hat. Der Miſſionar iſt gezwungen, die Einwanderer in deutſche Gaſthäuſer zu führen, und hat dann keine Con⸗ trole mehr über ſie. Mit ſeiner „Office“ mußte er oft wechſeln, weil man den Schiffsgeruch aus den Kleidern der Einwanderer in ſolchen Häuſern nicht vertragen konnte. Und um nur eine Office zu bekommen, mußte er ſchwere Rente bezahlen. So hat er auch manche an ihn adreſſirte Ein⸗ wanderer nie zu ſehen bekommen. Das war eine fatale Sache. Da fand es ſich nun, daß ein Gebäude, auf welches unſere Commiſſion ſchon ſeit mehreren Jahren ein Auge gerichtet hatte, plötzlich uns zum Verkauf an⸗ geboten wurde; aber es wurde der Emigrantencommiſſion nur Eine Stunde Zeit zum Bedenken gegeben, weil nämlich die Katholiken auch dahinterher waren und bedeutend mehr angeboten hatten. Die Commiſſion wagte den Kauf auf eigene Verantwortung. Sie erwarb ein großes, ſchönes, dauer⸗ haftes Gebäude für 45,000 Dollars. Es iſt das nach aller Sachverſtändigen