# Synodical Conference Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1882_S84 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) — 84 — Beilage. Beſchloſſen: Daß die Ehrw. Synode von Ohio und andern Staa⸗ ten ſich, ſo leid es ihr thut, hiermit von der Ehrw. evangeliſch⸗lutheriſchen Synodalkonferenz zurückzieht, weil die Ehrw. Synode von Miſſouri, die bekanntlich die überwiegende Mehrheit der Synodalkonferenz bildet, 1. eine Lehre von der Gnadenwahl aufgeſtellt und im letzten Mai definitiv ange⸗ nommen hat, die wir nicht annehmen können; 2. ſchon definitiv erklärt hat, daß ſie mit der Mehrheit unſerer diesjährigen Delegaten, weil dieſe öffentlich jene Lehre als calviniſierend bezeichnen zu müſſen geglaubt haben, nicht ſitzen und beraten wolle. VI. Negermiſſion. Am Sonnabend⸗Nachmittag konnte auch die Sache der Negermiſſion aufgenommen werden. Der Vorſitzer der Miſſions⸗Kommiſſion, Herr Paſtor Sapper, verlas zunächſt den Dritten Bericht der Miſſions⸗Kommiſſion der evangeliſch⸗lutheriſchen Synodalkonferenz von Nord⸗Amerika, umfaſſend den Zeitraum von Juli 1879 bis Oktober 1882. In der Erwartung, daß diesmal die Ehrw. Synodalkonferenz zu einer Verſammlung zuſammentreten wird, erlaubt ſich die Miſſions⸗Kommiſſion, derſelben pflichtſchuldigſt folgenden Bericht über ihre Thätigkeit zu unter⸗ breiten: Da unſer Miſſionsorgan, die „Miſſionstaube“, regelmäßig über den Fortgang der Miſſion unter den Negern berichtet hat, ſo werden wir uns hier um ſo kürzer faſſen können, indem wir von jeder Station beſonders berichten. 1. Little Rock, Ark. Herr Miſſionar Berg berichtete der Ehrw. Synodalkonferenz bei ihren Sitzungen im Juli 1879, daß die Zahl der Kinder in der Miſſionsſchule zu Little Rock ſchon damals 138 betrage und ein beſtändiger Zuwachs in Ausſicht ſtehe, weshalb er eines zweiten Lehrers und eines zweiten Schul⸗ lokals bedürfe. Die Synodalkonferenz beſchloß daher: „Daß die Miſ⸗ ſions⸗Kommiſſion angewieſen werde, eine zweite Lehrkraft für die Schule in Little Rock zu gewinnen zu ſuchen, den nötigen beſcheidenen Schulbau in Angriff zu nehmen und in der ‚Miſſionstaube‘ milde Gaben hierfür zu erbitten.“ Demgemäß forderte die „Miſſionstaube“ zu Gaben für den Schulbau auf. Da aber eine Schule nicht gleich fertig geſtellt noch ein Lehrer ſofort