# Synodical Conference Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1877_S47 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) — 47 — der Miſſions⸗Kaſſe unterſtützt und für jetzt in einer der Lehr⸗Anſtalten der zur Synodal⸗Conferenz gehörigen Synoden für ihren künftigen Beruf herangebildet werden. Hochachtungsvoll die Committee: J. F. Bünger. G. F. H. Meiſer. J. G. Thieme.“ Hierzu wurde noch viertens beſchloſſen: „Daß die Commiſſion für Heidenmiſſion in St. Louis ihren Sitz haben und aus den Paſtoren J. F. Bünger und C. F. W. Sapper und Herrn J. Umbach beſtehen ſoll.“ III. Ueberſetzung des Concordienbuches in die engliſche Sprache. Eine neue Ueberſetzung des Concordienbuches, dieſes ſo wichtigen und ehrwürdigen Documentes, hielt die Synodal⸗Conferenz deshalb für durchaus nöthig, weil die von der Tenneſſee⸗Synode vor Jahren herausgegebene eng⸗ liſche Ueberſetzung manche nicht unweſentliche Fehler hat und es doch von großer Wichtigkeit und Bedeutung iſt, daß die jungen Theologen aus dieſem Buche einen ganz adäquaten Ausdruck der engliſchen Kirchenſprache erlernen. Daher wurde einſtimmig beſchloſſen: 1. „Daß wir, die hohe Nothwendigkeit einer getreuen Ueberſetzung des Concordienbuches in die engliſche Sprache erkennend, eine Committee ernennen, die das Werk in Angriff nehmen und vollenden möge und zwar in der Weiſe, daß mit der Concordienformel begonnen, die übrigen Symbole auch einzeln nach und nach veröffentlicht, und erſt ſpäter nach einer nochmaligen Reviſion das ganze Werk etwa ſtereotypirt werde.“ 2. „Daß hierzu eine Committee ernannt werde, beſtehend aus den Pro⸗ feſſoren F. A. Schmidt, M. Loy, W. F. Lehmann, Dr. W. Notz, A. Crull und Paſtor R. Lange von Chicago. Der Gedanke der Conferenz hierbei iſt dieſer, daß der Hauptredacteur und eigentliche Ueberſetzer Herr Prof. F. A. Schmidt und die ihm zugegebenen Aſſiſtenten die Kritiker ſeien. Auch einigte man ſich dahin, daß bei allen Symbolen, auch bei der Apologie, der deutſche Text zu Grunde gelegt werde, da er doch unter uns der authentiſche iſt und da es gewiß wünſchenswerth ſein wird, ſpäter auch der engliſchen Ueberſetzung den lateiniſchen Text beizufügen.“ Herr Paſtor S. Kleppiſch, welcher durch ein ermunterndes Schreiben an die Conferenz zu dieſer Sache den Anſtoß gegeben hatte, überſandte der Con⸗ ferenz zugleich eine Ueberſetzung des kleinen Katechismus Luthers, welche er, „damit hierin ein Anfang gemacht würde, im Namen Gottes zu unternehmen gewagt hatte“, mit der Bitte, „die Conferenz wolle dieſelbe, da ſie von allen anderen engliſchen Ueberſetzungen abweicht, mit benutzen, wenn ein engliſcher kleiner Katechismus Luthers von ihr herausgegeben werden ſoll.“