# Der Lutheraner_St. Louis Missouri_1880 11 15_S171 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 171 [Scan-Lücke: der linke Rand dieser Spalte fehlt in der Vorlage; Zeilenanfänge nicht erhalten.] […]rricht in demselben noch etwas […]Ziel aber ist, daß überall in […]n auch in diesem Fache etwas […]de. Doch tausendmal besser ist […]tücke auch etwas mangeln sollte, […]christliche Zucht und Erziehung […]Die allerelendeste Schulhütte, […]rt gelehrt wird, ist in Gottes […]den Menschen viel nützlicher, […]ntliche Schulpalast, dem Gottes […]und Erziehung mangelt. Wer […]öffentlichen Schulen, namentlich […]de, etwas bekannt ist, der weiß […]u wünschen übrig bleibt. Viel […]ben, aber wenig wird nur meist […]n ist auch meine Meinung nicht, […]ar keine öffentlichen Schulen be⸗ […]nmt da oft viel auf die Verhält⸗ […], als z. B. auf den Lehrer und […]da nun auch in einer Gemeinde⸗ […]geln, so daß die Kinder im Eng⸗ […]dgeblieben wären, so könnten sie […]enn sie bereits im Worte Gottes […]hre unterrichtet worden und ge⸗ […]holen; denn stehen Kinder be⸗ […]reifern Alter, so daß sie bereits […]licher Erkenntniß etwas gegrün⸗ […]wohl ohne Gefahr eine öffentliche […]nigstens äußerlich auf Ordnung […]. Wenn daher Eltern derartige […]hule schicken, so möchte ich ihnen […]machen. Leid hat mirs gethan, […]Muttersprache so gering reden […]n die Kenntniß derselben ist ein […]kennen selbst manche Amerikaner. […]bei vielen unter ihnen in neue⸗ […]n Ansehen gekommen, besonders […]altes Vaterland in politischer […]Stellung einnimmt, als früher. […]zug auf den äußerlichen Vortheil […]insichtsvolle Leute. Sie sehen […]l, den die Kenntniß der deut⸗ […]s in solchen Gegenden, wo viele […]gar bald ein. Manche von […]hon, daß sie vieles darum geben […]ntlich Deutsch könnten. Selbst […]f die Nützlichkeit und den äußern […]hen sieht, so steht in manchen […]t Vaterlandes die Kenntniß der […]m noch der englischen nach. […]ist jedoch kaum der Rede werth […]lichen und der geistigen Schätze, […]Kindern nur durch Kenntniß der […]mittelt werden können. Welche […]z. B. in den Erbauungsbüchern […]seligen Vorfahren und unserer […]Ich erinnere mich einmal von […]fen zu haben, welcher sich die […]e deutsche Sprache zu erlernen. […]ne Lied: „Wer nur den lieben […]en gelernt hatte, erklärte er, daß […]für alle Mühe und Arbeit, die […]der deutschen Sprache gewandt […]worden sei. Und das war nur […]lichen Liedern der deutsch⸗luthe⸗ […]durch Erlernung der deutschen […]Kinder zu diesen Schätzen Zu⸗ […]o anders sollen sie diese gründ⸗ […]Gemeindeschule? Die öffent⸗ […]r selten Gelegenheit, die deutsche Sprache gründlich zu lernen. Du siehst also, daß wir unsere lutherischen Gemeindeschulen nicht nur nicht eingehen lassen dürfen, sondern daß es überaus wichtig und nöthig ist, daß deren noch immer aufs neue gegründet werden. Sie allein entsprechen allen billigen Anforderungen, die man an eine Schule als eine christliche Erziehungsanstalt selbst beim Lehren und Lernen von allerlei nützlichen Kenntnissen machen kann; denn erstlich findet sich da die oben genannte Grundlage aller wahren Sittlichkeit, indem die Kinder da nicht nur gelehrt werden, in der Furcht Gottes zu wandeln, sondern ihnen auch gezeigt wird, woher sie die Kraft nehmen sollen, solches zu thun. Zum andern aber sind sie auch unter dem Einflusse christlicher Zucht Pflegerinnen und Pflanzstätten vieler nützlicher Kenntnisse. Dieser eine Zweck, der doch bei weitem der geringste ist, ist schon ein so hoher und wichtiger, daß alle Christen sich bewogen fühlen sollten, für Erhaltung und Errichtung solcher Schulen nach Kräften zu wirken und beizutragen. Viel wichtiger noch als der genannte Zweck ist der andere, welcher das ewige Heil der Jugend betrifft. Doch über diesen Punkt wollen wir uns ein andermal und zu einer andern Zeit unterhalten. P. H. D. (Eingesandt von Dr. Sihler.) Der zweite Psalm und unsere Zeit. (Schluß.) Die Schlußworte des Psalms lauten demgemäß also von V. 10. bis 12.: „So lasset euch nun weisen, ihr Könige, und lasset euch züchtigen, ihr Richter auf Erden. Dienet dem HErrn mit Furcht und freuet euch mit Zittern. Küsset den Sohn, daß er nicht zürne und ihr umkommet auf dem Wege; denn sein Zorn wird bald anbrennen, aber wohl allen, die auf Ihn trauen." Was nun zunächst die Könige und ihre Gewaltigen betrifft, die früher als solche bezeichnet wurden, die sich auflehnten wider den HErrn und seinen Gesalbten, und die Herren, die wider beide rathschlagten: so entsteht die Frage: wer soll dies Weisen und Züchtigen jetziger Zeit in die Hand nehmen als Gottes Diener und Werkzeuge? Den nächsten Beruf dazu hätten allerdings die Hofprediger. Aber, hilf Gott, wo wären jetzt solche zu finden, wie vor Alters Nathan gegen David und Johannes der Täufer gegen Herodes? Auch gab es zur Zeit des neuen Testaments solche, wie z. B. der Bischof Ambrosius zu Mailand, der dem Kaiser Theodosius so lange das heilige Abendmahl verweigerte, bis er Buße that für eine grausame Handlung, die er begangen hatte. Desgleichen hat es in späterer Zeit auch in der lutherischen Kirche nicht an Hofpredigern gefehlt, die Muth genug hatten, ihre Fürsten und deren Gewaltige mit Gottes Wort scharf zu strafen um dieser und jener Sünde willen. Aber wo sind diese in jetziger Zeit? Daß die vernunftgläubigen d. i. ungläubigen Hofprediger es nicht thun, versteht sich von selbst; aber es gehört auch mit zu dem Fluche der sogenannten kirchlichen Union, daß die pietistisch⸗gläubigen und selber unionistisch gesinnten Hofprediger es auch nicht thun; denn diese verderbliche und verdammliche Union unsers Jahrhunderts hat eben die Furcht vor Gottes Wort, das diese Union verwirft, hinweggenommen und das in der heiligen Schrift allein gegründete reine Bekenntniß der lutherischen Kirche unter die Füße getreten. Daher kommt es denn, daß selbst die christgläubigen Hofprediger keinen Bekenner⸗ und Zeugenmuth haben, ihre Fürsten und derer. Gewaltige und Richter öffentlich und sonderlich um allerlei Sünden willen, die ihnen nicht verborgen sind, mit Gottes Wort zu strafen. Und es wäre wie ein Wunder Gottes, wenn auch nur einer dieser Hofprediger durch Gottes reines und einfältiges Wort nüchtern würde aus der Berauschung der falschen schriftwidrigen Union, ihren Taumelkelch von sich stieße und seinen Fürsten darnach von der Verderblichkeit und Verdammlichkeit dieses Unionswerks zu überzeugen suchte. Daß er damit bei ihm in Ungnade fiele und seines Amtes enthoben würde, ist freilich vorauszusehen; aber daß Gott dies in Gnaden ansähe und sein Wohlgefallen an seinem Zeugniß hätte, ist gewiß. Weil denn jetziger Zeit solche rechtgläubige und tapfere Hofprediger fehlen, so hat es fast den Anschein, als wollte unser HErrgott die Könige und ihre Minister und Räthe, die heilbar sind, anderweit „weisen und züchtigen." Zu seinen Heilmitteln gehören denn zunächst die Ausschreitungen der humanistisch oder atheistisch⸗materialistisch gesinnten, beiderseits aber ungläubigen liberalen Abgeordneten auf dem deutschen Reichstage und auf den Landtagen der einzelnen Staaten. Diese Parthei war ja bis jetzt immer in der großen Mehrzahl, und sie hatte nichts anderes im Sinne, als die Kirche zu knebeln, dem Volke den einfältigen Bibelglauben zu rauben, eine verkehrte Volksbildung anzustreben und die Furcht Gottes in den Unterthanen in ihrem Verhalten gegen ihre Obrigkeit zu untergraben. Zu gleicher Zeit war ihr Bestreben darauf gerichtet, Gesetze durchzutreiben, die nicht dem Gemeinwohl, sondern nur Einzelnen förderlich waren, nämlich ihren gleichgesinnten Bundesgenossen, den Capitalisten und großen Geschäftsleuten, durch deren Betrieb es geschah und geschieht, daß Geld und Gut je länger je mehr nur in die Hände Weniger kommt, die Armuth der Massen sich mehrt und eine durchschnittliche Wohlhabenheit unmöglich gemacht wird. Nicht minder hat diese verderbte und verderbliche Parthei die lare Strafgesetzgebung großentheils erzeugt und in ihrem bibelfeindlichen Humanismus gegen die Todesstrafe selbst überwiesener vorsätzlicher Mörder agitirt, so daß selbst gottesfürchtige Fürsten deren Todesurtheile fast nie unterschreiben, sondern sie in lebenslängliche Gefängnißhaft umwandeln. Aber unser HErrgott hat noch mehr Heilmittel, zu „weisen und zu züchtigen" die Könige und ihre Räthe und Amtleute in dieser unsrer antichristlichen Zeit. Da sind die ungläubigen Gelehrten von Professoren auf Universitäten bis herunter zu Dorfschullehrern, die beflissen sind, mündlich und schriftlich den antichristlichen Unglauben ihren Zuhörern und Lesern einzuflößen. Und zu diesen gesellen sich noch jene gleichgesinnten Herausgeber und Schreiber von bibelfeindlichen Zeitungen und Zeitschriften, unsittlichen Novellen und Romanen. Und diese alle arbeiten mit jenen ungläubigen liberalen Politikern wie im stillschweigenden Einverständniß zusammen, um den Menschengeist zu vergöttern und als moderne Himmelsstürmer den allmächtigen Gott vom Throne zu stürzen. Was Wunder nun, wenn in Folge deß der Unglaube immer mehr in das arme deutsche Volk einreißt und die Furcht Gottes immer frecher abgestreift wird, so daß mörderische Attentate selbst auf gottesfürchtige gekrönte Häupter vorkommen und daß den Sprüchen der heiligen Schrift: „Fürchtet Gott, ehret den König!" lästerlich ins Angesicht geschlagen wird? Was Wunder, wenn in Folge des so grauenhaft eingerissenen Unglaubens und Abfalls von Gottes