# Lehre und Wehre_St. Louis Missouri_Mai 1858_S145 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) Einiges über Anschluß an die sogenannte lutherische General⸗Synode ꝛc. 145 der Wahrheit und des Irrthums in jenen Erwachenden gewirkt und demgemäß das Gewissen berichtet ist, so weit werde einmüthiger, offener, männlicher Protest und Zeugniß wider die herrschenden Irrthümer und Fälschungen der Lehre erhoben und schriftlich eingesandt, so wie mündlich vertreten, wenn diese Bekenner zu Delegaten in die Versammlungen der Generalsynode sollten gewählt worden sein. Sollte nun solches Zeugniß keine Aufnahme, Eingang und Beachtung finden und kein offener, ehrlicher Kampf sich erheben, sondern dasselbe entweder mit Hohn zurückgewiesen oder mit Geringschätzung auf den Tisch gelegt oder weltkluger Weise mit leeren Vertröstungen auf die lange Bank geschoben werden: so wird dadurch der Widerwille der besagten kirchlichen Körperschaft gegen die ihr bezeugte Wahrheit in den betreffenden Artikeln der heilsamen Lehre und ihre Vorliebe für die bis dahin gehegten und gepflegten Irrthümer und Fälschungen dieser Lehre und für ihr unionistisches Fraternisiren mit den Reformirten und allerlei Aesten und Zweigen genugsam offenbar, um mit gutem Gewissen von ihr auszugehen und dem bekenntnißtreuen Theile der lutherischen Kirche sich anzuschließen. Würde aber diese dem Gewissen gemäße Handlungsweise von denen, welche die Wahrheit erkannt haben, nicht eingeschlagen, sondern der beliebten expediency und menschlichen Klugheit, auch von ihnen Raum gegeben, auch in unbestimmte Ferne hin noch auf mehr Sitzungen gewartet werden: so wäre die natürliche Folge, aber zugleich der strafende Ernst Gottes dieser: I) daß in jedem Einzelnen dieser Erkennenden und demgemäß im Gewissen besser Berichteten der Glaube und Zeugengeist, der durch das Bekennen stärker geworden wäre, durch das Schweigen und Zuwarten schwächer wird; 2) daß das bereits an Gottes Wort und dem Bekenntniß der Kirche geschärfte Gewissen wieder stumpfer wird; 3) daß die Liebe zur Wahrheit, die durch das Bekennen um so mehr sich entzündet hätte, im Herzen kälter wird; 4) daß die Einigkeit im Geist d. i. in der einen und reinen Lehre göttlichen Wortes, in dem einen Glauben und Bekenntniß der Kirche, die da ist ein Pfeiler und Grundfeste der Wahrheit, zwischen denen immer lockerer und schwächer wird, die durch sie und in ihr verbunden sind, welche Einigkeit gleichfalls durch das gemeinsame Bekennen, da Jeder für Alle und Alle für Jeden stehen, kräftiger und stärker geworden wäre. 4) Ist der Anschluß und das Bleiben in der Generalsynode wider die wahre christliche Liebe. Dieses findet nun in mehrfacher Hinsicht Statt. Zuerst nämlich ist offenbar, was gegen Gottes Ehre und die klaren Aussprüche seines Wortes, wider das darauf gegründete Bekenntniß seiner Kirche und das in Gottes Wort und dem Bekenntnisse der Kirche gefangene Gewissen streitet, das streitet auch wider die wahre Liebe zu Gott in allen drei Geboten der ersten Tafel in denen, welche eben aus Gottes Wort erleuchtete Augen des Verständnisses über die Lehrverderbtheit der sogenannten lutherischen Generalsy—