# Lehre und Wehre_St. Louis Missouri_Mai 1858_S137 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 137 (Eingesandt von Prof. Dr. Sihler.) Einiges über Anschluß an die sogenannte lutherische General⸗Synode und über kirchliche Politik und expediency. Als der Schreiber dieses vor mehr als vierzehn Jahren in dies Land kam und allmählich über die hiesigen Verhältnisse der lutherischen Kirche sich orientirte, so mußte er zu seiner herzlichen Betrübniß unter Anderm leider wahrnehmen, wie die, damals noch ungetheilte zahlreiche Pennsylvanische Synode, in deren Umfang oder Nähe die Stimmführer der sogenannten lutherischen General⸗Synode ihr Amt und Beruf haben, sich sogar gleichgültig gegen den schändlichen Abfall dieser Letzteren von dem Glauben und Bekenntniß der lutherischen Kirche verhielt; denn vergeblich suchte man in einem ihrer Synodalberichte nach einem kräftigen und entschiedenen Zeugniß dieser kirchlichen Körperschaft wider die Pseudo⸗Lutheraner der General⸗Synode, und eben so wenig fand sich innerhalb der Pennsylvanischen und anderen Synoden, die nicht zum Verbande der sogenannten lutherischen General⸗Synode gehörten, so viel Ernst und Liebe für die Wahrheit göttlichen Wortes und des kirchlichen Bekenntnisses und zugleich so viel theologisches Zeug vor, um das Falsche, Hohle und Seichte in den miserablen Machwerken eines Schmucker und Kurtz (die unser HErrgott in seinem Zorn, und der Teufel zum Spott zu Doctoren der Theologie gemacht hat,) in englischer Sprache gründlich nachzuweisen. Vielmehr schien ihnen die theologische Gelehrsamkeit und dogmatische Wissenschaft dieser beiden sogenannten Doctoren, die doch in seltener Selbstgenügsamkeit, im supranaturalistischen Reinhard, Leben und volles Genüge fanden, nicht wenig imponiren. Summa, diese offenbaren Falschmünzer, Calvinisten, Methodisten und Unionisten, diese schnöden Verräther und Verstörer der lutherischen Kirche, waren und blieben immerdar die lieben Brüder, die zum Heile und Wohle des theuern „lutherischen Zions“ nicht ein Geringes beitrugen. So gehörte denn kein prophetischer Geist dazu, daß ihnen Einsender dieses bereits im Jahre 1844, in der damaligen lutherischen Kirchenzeitung, vorhersagte, sie würden, da sie so gleichgültig den anticonfessionellen, kirchenzerstörenden Bestrebungen der sogenannten General⸗Synode zuschauten, ja mit den Wortführern derselben fraternisirten, eine Beute derselben werden, wie es denn auch vor einigen Jahren wirklich geschehen ist. Zwischen jenem Vorhersagen aber und dem thatsächlichen Anschluß der Pennsylvanischen Synode an die afterlutherische Generalsynode, liegen Jahre, darin von unserer Seite theils im „Lutheraner“, theils in unsern Synodalberichten für die Einheit und Reinheit der lutherischen Lehre und die darauf begründete, bekenntnißmäßige, kirchliche Praxis, so wie wider die calvinistischen Irrthümer von den Sakramenten und den falschen Unionismus und krankhaften Pietismus und Methodismus unserer Tage die entschiedensten Zeug⸗