# LCMS Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1914_S128 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 128 Verhandlungen der 29. Allgemeinen oder [SCAN: rechter Rand zeigt Durchſchein/Anſchnitt der gegenüberliegenden Seite (Wortreſte, u. a. „…ndlich“, „Kommi…“, „ſonder…“, „Synod…“, „erhobe…“, „Verla…“) — nicht Text dieſer Seite, nicht transkribiert.] Reviſion der engliſchen Leſebücher. Eine werte Lehrerkonferenz hatte die Herausgabe einer neuen Serie engliſcher Leſebücher beantragt. Das Komitee, dem die Eingabe zur Beurteilung vorlag, berichtete folgendermaßen: Nach unſerer Überzeugung finden ſich allerdings in den engliſchen Leſebüchern gewiſſe Mängel, wie Unebenheiten im Ausdruck, Ger⸗ manismen und dergleichen mehr, die durch eine Reviſion beſeitigt werden ſollten. Wir können jedoch die angeführte Kritik nicht in jedem Punkte teilen und halten die ganze Kritik im allgemeinen für entſchieden zu ſcharf. Was endlich in Punkt 8 über Einband und Güte des Papiers geſagt iſt, ſo ſtimmen wir darin mit den Antrag⸗ ſtellern durchaus nicht überein, glauben vielmehr, daß in dieſer Hinſicht nichts auszuſetzen iſt. Wir möchten daher einer Ehrw. Synode emp⸗ fehlen, die wirklichen Mängel in genannten Leſebüchern bei Herausgabe einer neuen Auflage zu beſeitigen und die Kommiſſion für engliſche Leſebücher mit dieſer Arbeit zu betrauen. Der Komiteebericht wurde angenommen. Kommiſſion für Schulbücher. Eine werte Lehrerkonferenz hatte folgende Anträge geſtellt: 1. daß jede der Kommiſſionen für Schulbücher (nämlich die Kom⸗ miſſion für deutſche Sprach⸗ und Leſebücher, die Kommiſſion für eng⸗ liſche Bücher und die Kommiſſion für Realien) hinfort beſtehen ſoll aus einem Profeſſor unſerer höheren Lehranſtalten und aus zwei im praktiſchen Schulamt ſtehenden Lehrern; 2. daß bei der Wahl darauf geſehen werde, daß die Glieder der einzelnen genannten Kommiſſionen nahe genug beieinander wohnen, um gelegentlich leicht miteinander konferieren zu können; 3. daß jede der in Frage ſtehenden Kommiſſionen inſtruiert werde, die Herausgabe notwendig werdender neuer Schulbücher ſowie auch Verbeſſerungen an den bereits vorhandenen aus eigener Initiative zu veranlaſſen. Begründung. Zu Punkt 1. Da es ſich um Schulbücher handelt, ſollte es ſelbſtverſtändlich ſein, daß die Lehrer in dieſen Kommiſſionen vertreten ſind, da ſie es doch ſind, die dieſe Bücher zu gebrauchen haben, und ihnen als Schulmännern in erſter Linie ein Urteil über die Brauch⸗ barkeit eines Schulbuches zuzutrauen iſt ſowie auch über die etwaigen Mängel der vorhandenen Bücher. Zu Punkt 2. Da es nicht nur wünſchenswert, ſondern notwendig iſt, daß die Glieder der einzelnen Kommiſſionen ſich zuweilen ver⸗ ſammeln, um über ihre Arbeiten mündlich zu beraten, ſo ſollten ſie ſo gewählt werden, daß ihnen ein Zuſammenkommen leicht und ohne große Koſten möglich iſt. Dadurch, daß ſie ſo weit auseinander wohnen, wie es jetzt der Fall iſt, werden ſelbſt die dringendſten Arbeiten oft ſehr verzögert.