# LCMS Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1914_S119 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 14. Delegatenſynode von Miſſouri, Ohio u. a. St. 1914. 119 ganz Natürliche iſt; denn in unſerm eigenartigen Geſchäft ſind die Produzenten und die Konſumenten, die Käufer und Verkäufer, die Benefizienten und die Benefiziaten alle Inhaber und Eigentümer. Leider haben wir dieſesmal einen Todesfall zu vermelden. Ein langjähriges und treuverdientes Mitglied des Direktoriums, Herr Her⸗ mann Ellermann, ſtarb am 17. Oktober 1913. Wir ließen ihm zu Ehren ſeine Stelle vierzig Tage vakant und wählten dann als Nachfolger Herrn H. Lührmann, der in früheren Jahren in unſerm Direktorium ſchon Erfahrung hatte und ſich bereit finden ließ, die Wahl anzunehmen. Auch im verfloſſenen Triennium hat uns der liebe Gott in Gnaden vor ſchwerem Unfall bewahrt, obwohl wir nicht umhin können, uns zu erinnern, daß ſowohl im Jahre 1912 als auch im Jahre 1913 außer⸗ ordentlich ſchwere Regengüſſe unſer Preßzimmer überfluteten, woraus uns ein Schaden erwuchs, der ſich auf mehrere tauſend Dollars be⸗ zifferte. Wir haben nach beſtem Ermeſſen Vorkehrungen getroffen, um eine Wiederholung dieſes Schadens ſehr unwahrſcheinlich zu machen. Leider paſſierte es auch im Jahre 1913, daß ein Angeſtellter einer andern Firma, der an unſerm Gebäude arbeitete, zu Tode ſtürzte. Uns traf jedoch hierbei keine Verantwortung. Durch einen Beſchluß der Delegatenſynode 1911 dazu ermächtigt, ſchritten wir gleich nach der Synode voran mit dem Bau des neuen feuerfeſten Gebäudes, das gegen Schluß des Jahres fertig war und auch in Gebrauch genommen wurde. Es hat ſich in jeder Beziehung als befriedigend erwieſen. Wir ſind jetzt imſtande, nicht nur über ein beſſeres Preßzimmer zu verfügen, ſondern auch unſere Waren praktiſcher zu ſpeichern und auch längſt nötig gewordenen Raum einem Verkaufs⸗ zimmer zuzuweiſen. Wir haben die uns für dieſen Bau erlaubte Summe nicht überſchritten; da aber eingehende Reparaturen und Ver⸗ ſtärkungen in zweien unſerer Gebäude ſich als unabweisbar notwendig erwieſen hatten, haben wir im ganzen während des letzten Trienniums für Reparaturen und Neubauten nicht ganz $55,000 verbraucht. Etwa $3000.00 dürften als regelmäßige Ausgaben für Reparaturen ange⸗ ſehen werden, ſo daß unſere Mehrausgaben im letzten Triennium für Gebäude ſich im ganzen auf $52,000 belaufen. Die Delegatenſynode 1911 hatte uns ermächtigt, für den Neubau bonds auszugeben. Wir hatten uns dieſe Erlaubnis für den extremen Fall erbeten, daß wir zu dieſem Mittel greifen müßten, um die nötige Summe für den Bau disponibel zu haben. Es gelang uns jedoch, den Bau aufzuführen, ohne die Unkoſten eines bond issue dranzuwenden. Unſer Rechnungsjahr ſchließt jetzt am 1. Mai. Da nun dieſe Ein⸗ gaben nach Synodalbeſchluß ſchon am 6. April zum Verſand kommen ſollen, iſt es uns nicht möglich, in der gegenwärtigen Eingabe unſern Finanzbericht ſchon zu bringen. Auch wird es ſchwerhalten, den Bericht ganz bis zur Eröffnung der Synode fertig zu haben, weil unſere In⸗ ventaraufnahme bis zum 1. Mai korrekt ſein muß und zwiſchen dem 1. Mai und der Eröffnung der Synode am 6. Mai die Zeit zu einer