# LCMS Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1914_S110 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 110 Verhandlungen der 29. Allgemeinen oder In bezug auf die von der Kommiſſion gemachten „Empfehlungen“ brachte das betreffende Komitee folgende Vorſchläge ein: 1. daß die Synode die erſte Empfehlung annehme mit folgenden Anderungen: A. daß unter a) eingefügt werde: „eines Miſſionars“; B. daß unter c) die Worte in „Indien“ geſtrichen werden; 2. daß die Synode die zweite Empfehlung („Einrichtung eines ſelbſtändigen Miſſionsdirektorats“) ablehne; 3. (in bezug auf die dritte Empfehlung der Kommiſſion) daß die Synode die Vergrößerung der Subkommiſſion von fünf auf ſechs Glieder gutheiße; 4. (in bezug auf die allgemeine Jubelfeier) daß die Synode die allgemeine Jubelfeier der Gründung unſerer Heidenmiſſion in Indien noch um fünf Jahre hinausſchiebe, da man dann das 25jährige Jubi⸗ läum begehen könne; 5. daß die Synode von der Gründung eines eigenen Miſſions⸗ blattes abſehe, daß ſie aber dafür Sorge trage, daß im „Lutheraner“ und in der „Miſſionstaube“ regelmäßigen Mitteilungen über unſere Heidenmiſſion genügend Raum gegeben werde; 6. daß die Synode durch Beſchluß den Wunſch ausſpreche, daß auf unſern Anſtalten des öftern Vorträge über unſere Heidenmiſſion gehalten werden, um das Intereſſe dafür zu wecken und zu erhalten. In bezug auf die im Bericht der Kommiſſion angeführten Tat⸗ ſachen machen wir noch folgende Empfehlungen: 1. daß die Synode durch Beſchluß ihrer Freude und ihrem Dank gegen Gott Ausdruck gebe, daß er unſere Arbeit in dieſer Miſſion ſo reichlich geſegnet hat; 2. daß die Synode ihren herzlichen Dank ausſpreche: Herrn P. Zorn für ſeine treue Arbeit in der Kommiſſion, Herrn Prof. Zucker für ſeine treuen Dienſte im Miſſionsdirektorat, Herrn P. Jul. Friedrich und ſeiner Gemeinde in St. Charles, Mo., deren Bereitwilligkeit die Viſitation unſerer Miſſion in Indien er⸗ möglichte; 3. daß die Synode das herzliche Schreiben der Miſſionare in Indien durch unſern Allgemeinen Sekretär erwidere. In bezug auf die Weigerung der Kommiſſion, eine Miſſion in China zu beginnen, empfehlen wir: 1. daß die Synode von einer Diskuſſion dieſer Sache abſehe, weil die Sache gegenſtandslos geworden iſt durch die übernahme dieſer Miſſion durch eine Miſſionsgeſellſchaft, und die Synode der Kom⸗ miſſion das gute Zutrauen ſchenkt, daß ſie in dieſer Sache nach beſtem Wiſſen und Gewiſſen gehandelt hat; 2. daß die Synode für die Zukunft beſtimme, daß in außerordent⸗ lichen Fällen, wo offenbar Gott uns eine Tür aufgetan hat, die Kom⸗ miſſion berechtigt ſei, auch in einem andern Heidenlande als in Indien die Arbeit aufzunehmen, daß ſie aber gehalten ſei, in ſolchem Falle