# LCMS Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1914_S106 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 106 Verhandlungen der 29. Allgemeinen oder der Rückreiſe wurde er auf dem Dampfer bekannt mit amerikaniſchen, deutſchen, engliſchen, ſchwediſchen, holländiſchen und Baſler Miſſionaren, die in Indien, China, Japan, Korea, auf den Philippinen, Sumatra, Java, in Auſtralien und Afrika in der Arbeit ſtehen, und hatte ſo Gelegenheit, mit der Arbeitsmethode anderer Miſſionen näher bekannt zu werden. Unſere Miſſionare werden ermuntert, kleine Schriftchen über unſere Miſſion zu verfaſſen, die nach und nach im Druck erſcheinen können. Das erſte dieſer Büchlein, verfaßt von Miſſionar H. Nau, iſt bereits unter dem Titel: „Vanji Bhumi. Einiges über Travancore und ſeine Bewohner“ erſchienen. Es liegen ſchon mehrere andere Manuſkripte in den Händen der Kommiſſion, die, will's Gott, dem⸗ nächſt erſcheinen ſollen. In nicht allzu ferner Zeit werden wieder mehrere Landkäufe und größere Neubauten nötig werden. Zudem hat ſich die Zahl unſerer Miſſionsarbeiter bedeutend vergrößert und wird, ſo Gott will, immer noch größer werden. Es werden alſo vorausſichtlich jährlich etwa $38,000 bis $42,000 für unſere Heidenmiſſion erforderlich ſein. Miſſionar Kellerbauer hat ſeit Juni 1913 Heimatsurlaub. Er iſt von der Kommiſſion eingeladen worden, wenn möglich, dieſer Synode beizuwohnen. Miſſionar Nau hat ſoeben ſeinen Heimatsurlaub an⸗ getreten. Ihre Kommiſſion erlaubt ſich, einer Ehrw. Synode folgende Empfehlungen zu unterbreiten: 1. das Subkomitee zu ermächtigen, in allen Routinegeſchäften als Exekutive zu handeln. Nur bei folgenden Fragen ſoll das Votum der auswärtigen Glieder eingeholt werden müſſen: a) Wahl eines Miſ⸗ ſionsdirektors; b) Beſetzung einer Vakanz in der Kommiſſion; c) In⸗ angriffnahme eines neuen Miſſionsgebiets in Indien. Außerdem ſoll das Subkomitee befugt ſein, das Votum der auswärtigen Glieder ein⸗ zuholen oder eine Plenarverſammlung einzuberufen, ſooft es dies für nötig hält. 2. Da es für einen im Amte ſtehenden Paſtor oder für einen Profeſſor an einer unſerer Lehranſtalten unmöglich iſt, bei der gegen⸗ wärtigen Ausdehnung unſerer Miſſion das Amt des Miſſionsdirektors ſo zu verwalten, wie es verwaltet werden ſollte, ohne ſein Amt als Paſtor der Gemeinde oder als Profeſſor zu vernachläſſigen, ſo empfiehlt die Kommiſſion, für unſere Heidenmiſſion ein eigenes Direktorat er⸗ richten zu wollen, ähnlich wie die Ehrw. Synodalkonferenz ein ſolches für die Negermiſſion errichtet hat. Und zwar ſollte der Miſſionsdirektor dort wohnen, wo die Subkommiſſion ihren Sitz hat. 3. Da die Subkommiſſion durch die Erwählung Herrn P. Barths größer geworden iſt, als urſprünglich von der Synode beſtimmt wurde — ſie zählt jetzt nämlich ſieben Glieder ſtatt fünf —, ſo bittet die Kommiſſion, die Ehrw. Synode wolle dieſe Vergrößerung gutheißen.