# LCMS Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1914_S100 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 100 Verhandlungen der 29. Allgemeinen oder Urteil dieſes Komitees unter Zuſtimmung des Allgemeinen Präſes Geltung bekommt und in Kraft tritt. Ihr Komitee empfiehlt der Ehrw. Synode ferner, den Beſchluß faſſen zu wollen, daß die neue Indianermiſſionskommiſſion die In⸗ dianermiſſion nach beſtem Wiſſen und Gewiſſen bewacht und weiter⸗ führt, und daß ſie von der Synode Vollmacht bekommt, die nötigen Auslagen zur geſegneten Weiterführung der Miſſion unter den In⸗ dianern zu machen. Endlich empfiehlt Ihr Komitee der Ehrw. Synode, beſchließen zu wollen, daß das zur Unterſuchung der Sachlage auf der Indianer⸗ miſſionsſtation von der Synode erwählte Komitee die Unterſuchung bald⸗ möglichſt vornehme. Bericht angenommen. Die Abſtimmung über eine Kandidatenreihe, aus der drei dem Lehr⸗ und zwei dem Hörerſtand Angehörende das Unterſuchungskomitee bilden ſollen, ergab folgendes Reſultat: P. W. Hagen 304 Stimmen; P. H. Frincke 239; Dir. Theo. Bünger 264; P. W. Moll 132; P. Th. Kohn 140; P. F. Streufert 68. Herr J. W. Böhne 302 Stimmen; Herr C. F. Wolf 222; Herr W. Buſſe 177; Herr F. Koſche 65. P. Hagen wurde vom Dienſt auf dieſem Komitee entſchuldigt, nach⸗ dem er in die Allgemeine Aufſichtsbehörde gewählt worden war. Die Vertreter der Heidenmiſſion in den verſchiedenen Diſtrikten ſind zugleich auch die Repräſentanten der Indianermiſſion in den ein⸗ zelnen Diſtrikten. c. Judenmiſſion. Aus dem Bericht der Kommiſſion ſei folgendes mitgeteilt: Die Arbeit in unſerer Judenmiſſion zu New York war ſeit der letzten Delegatenſynode im Jahre 1911 bis zu Anfang dieſes Jahres eine ſehr anſtrengende, ſchwierige und doch geſegnete. 1. Die Arbeit war eine ſehr anſtrengende. Der Miſſionar hielt in dieſer Zeit 155 Predigten in der Miſſionshalle vor 5450 Zu⸗ hörern; die höchſte Zahl der Zuhörer in einem einzelnen Gottesdienſt belief ſich auf 90, fiel in der heißeſten Zeit der Verfolgung auf 4 bis 6 und hat ſich jetzt wieder auf 35 bis 40 gehoben. Die Samstagsſchule, die von 40 bis 50, und die Sonntagsſchule, die von 15 bis 20 Kindern beſucht wurde, ging im Oktober 1912 infolge der jüdiſchen Antimiſſions⸗ liga ein. Um ſo mehr konnte der Miſſionar ſeine Zeit auf Religions⸗ unterredungen in den Häuſern, in welchen ſich Juden zu dieſem Zwecke verſammelten, oft hinter verſchloſſenen Türen, verwenden. Solcher Religionsunterredungen in Judenhäuſern fanden 1122 ſtatt. Außer⸗ dem machte der Miſſionar 1354 Hausbeſuche in Harlem, 319 im unte⸗ ren Stadtteil Manhattan, 41 in Brooklyn und 79 in Bronx. Behufs privater Unterredungen ſtellten ſich bei ihm in der Miſſionshalle 1474 Perſonen und in ſeiner Wohnung 419 Perſonen ein. Verteilt wurden