# LCMS Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1914_S91 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 14. Delegatenſynode von Miſſouri, Ohio u. a. St. 1914. 91 Aus dem Komiteebericht: Wir erlauben uns, der Synode 1. zu empfehlen, für das ganze Gebiet längs der Küſte des Stillen Ozeans ſo bald als tunlich einen Taubſtummenmiſſionar anzuſtellen; 2. der Synode vorzuſchlagen, die Kommiſſion für Taubſtummen⸗ miſſion und unſere Taubſtummenmiſſionare zu ermuntern, in dieſem köſtlichen Werk ſo weiterzuarbeiten wie bisher. Die Empfehlungen des Komitees wurden zu Beſchlüſſen erhoben. B. Im Ausland. Innere Miſſion im Ausland. Aus dem Bericht der Kommiſſion ſei hier folgendes wiedergegeben: Braſilien. Anſtalt in Porto Alegre. Die vorige Delegatenſynode bewilligte $5000.00, um unſerer dor⸗ tigen Lehranſtalt zu einem Heim zu verhelfen. Ihre Kommiſſion kann berichten, daß das geſchehen iſt. Ein Grundſtück in unmittelbarer Nähe unſerer Kirche in Porto Alegre iſt erworben und darauf zwei Gebäude errichtet worden. Dieſe halten freilich keinen Vergleich aus mit den Gebäuden unſerer Anſtalten hierzulande, erfüllen aber vorläufig ihren Zweck. Gegen $3000.00 ſind beſonders durch die Bemühungen Dir. Wegehaupts in den Gemeinden für dieſen Zweck kollektiert worden; was an den $5000.00 fehlte, wurde aus der Synodalbaukaſſe genommen. Das Land und das Gebäude haben etwa $1500.00 mehr als $5000.00 gekoſtet, aber dieſe Summe iſt von den Gemeinden in Braſilien aufge⸗ bracht worden. Zwei Profeſſoren haben ihre ganze Kraft dieſer Anſtalt gewidmet, und Herr P. Mahler hat auch in dieſem Triennium, ſoweit es ſein eigentliches Amt erlaubte, ihr ſchätzenswerte Dienſte geleiſtet. Die oberſte Klaſſe zählt ſechs junge Männer, die, ſo Gott will, als Erſtlinge dieſer Anſtalt in etwa einem Jahr hinausziehen werden, um ihren Landsleuten Chriſtum als den einigen, vollkommenen und allgemeinen Heiland zu verkündigen. Eine dritte Lehrkraft ſollte dort angeſtellt werden. Ihrer Kommiſſion lag ſchon längere Zeit dies Bittgeſuch vor, ſie wollte aber dies der Entſcheidung der Synode überweiſen. Miſſion. Was nun die Arbeit auf dieſem fernen Miſſionsgebiet betrifft, ſo können wir mit Dank gegen Gott berichten, daß ſie einen geſegneten Fortgang gehabt hat. Die Gelder, die jährlich zur Unterſtützung des Miſſionswerkes nötig waren, ſind regelmäßig abgeſandt worden. Frei⸗ lich war zuzeiten nicht das nötige Geld in der Kaſſe, ja ſie hatte Schul⸗ den; aber der Kaſſierer hat Rat geſchafft. Wir wollten die Arbeiter der Synode in fremdem Lande nicht in die ſchreckliche Lage ſetzen, ohne