# LCMS Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1914_S87 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 14. Delegatenſynode von Miſſouri, Ohio u. a. St. 1914. 87 drei Gemeinden. Um zu einer ſeiner Filialen gelangen zu können, mußte er bisher ſich von ſeinen Leuten abholen und zurückfahren laſſen. Das geht nicht auf die Dauer. Er bittet daher um Ausrüſtung. Ihr Komitee empfiehlt, daß P. B. Hein, da er zur Bedienung einer deut⸗ ſchen Gemeinde ein Pferd nötig hat, $150 aus der Allgemeinen Inneren Miſſionskaſſe für Ausrüſtung zugeſtellt werde. Die Gemeinde zu Baltimore hat ein Kircheneigentum, worauf ſchon lange eine Hypothek im Betrage von $2000 ruhte. Durch be⸗ ſondere Anſtrengung hat ſie $150 von dieſer Schuld abtragen können. Die Hypothek im Betrage von $1850 ruhte auf dem Eigentum der Stadtmiſſionsgeſellſchaft, die dieſes Geld ſeinerzeit für die Polenkirche borgte. Dieſe Geſellſchaft bittet die Synode, ihr dieſe Hypothek, wie es ſchon von der Synode vor ſechs und wieder vor drei Jahren be⸗ ſchloſſen wurde, nun endlich abzunehmen. Wir raten, daß die Synode das Eigentum der polniſchen Gemeinde in Baltimore für einen nomi⸗ nellen Preis kaufe und die darauf laſtende Hypothek übernehme, und, falls der Augsburgverein das Geld nicht weiter ſtehen laſſen will, ihm die $1850 aus der Allgemeinen Kirchbaukaſſe ausbezahlt werden. Die Polengemeinde ſoll aber angehalten werden, das Geld allmählich zurück⸗ zubezahlen. Sobald ſie die ganze Summe zurückerſtattet hat, ſoll ihr der deed ausgeſtellt werden. Litauermiſſion. Mit tiefer Betrübnis vermerken wir, daß ein tüchtiger, gottſeliger, junger Miſſionar, P. P. Drignat, nach mehrjährigem Leiden durch einen frühen Tod aus geſegneter Arbeit herausgeriſſen worden iſt. Sein Ge⸗ biet in Connecticut iſt ſeitdem vakant und wird notdürftig von P. H. Bruſtat bedient. Obgleich P. Geo. Matzat einem Beruf in die Litauer⸗ miſſion im Oſten gefolgt iſt, ſo iſt doch das Connecticut⸗Gebiet noch vakant. Ihr Komitee empfiehlt, daß die Synode die fremdſprachige Miſſionskommiſſion bitte, ſich nach einem Prediger, der der litauiſchen Sprache mächtig iſt, umzuſehen und, falls ſie ihn findet, den andern zur Seite zu ſtellen. Perſermiſſion. Im Jahre 1911 machte die Synode durch einen Beſchluß die Perſermiſſion, wie ſie damals zu Recht beſtand, zu der ihrigen. Joh. Paſha war der Miſſionar, der im Oſten die Miſſion unter ſeinen Landsleuten in Angriff genommen hatte. Er ſollte jedoch nicht lange arbeiten. Schon in demſelben Jahre wurde er vom HErrn abgerufen. Ihm folgte in die Perſermiſſion ſein Sohn, Phil. Paſha. Aber auch er mußte bald krankheitshalber ſein Amt niederlegen. Er befindet ſich jetzt auf dem Lande. Da laut der Eingabe es ſich um die Unterſtützung der Witwe des verſtorbenen Paſha handelt, ſo empfiehlt Ihr Komitee der Ehrw. Synode, es der Unterſtützungskommiſſion des Atlantiſchen Diſtrikts anheimzuſtellen, dieſe Sache zu regeln.