# LCMS Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1914_S66 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 66 Verhandlungen der 29. Allgemeinen oder war 18; 1913 nahmen wir wieder 9 auf, ſo daß die Anſtalt 22 Schüler beherbergte. Mit dem Beginn des nächſten Jahres erwarten wir ebenfalls eine Zunahme, da die abgehende Klaſſe klein iſt. Wohl ſind dieſe Zahlen nicht groß, aber ebenſo gewiß iſt, daß wir von den 62 Schülern, die bisher unſere Anſtalt beſucht haben, nur wenige für die Arbeit im Weinberg des HErrn bekommen hätten, wenn wir nicht unſere eigene Anſtalt hätten, da die Entfernung zur nächſten Anſtalt ſo groß iſt. Die Haushaltskaſſe unſerer Anſtalt wurde auch in den letzten drei Jahren von den Chriſten unſers Diſtrikts mit Geld⸗ und Lebensmitteln reichlich bedacht, ſo daß wir nie Not oder auch nur Mangel hatten. Wir hätten diesmal eine Bitte an die Ehrw. Synode, nämlich die, daß ſie das Gehalt für Herrn Prof. L. Blankenbühler erhöhe, da derſelbe letzten Sommer in die Ehe getreten iſt und daher auch ſeit der Zeit ſeinen eigenen Haushalt hat einrichten und führen müſſen. Wir kamen ſchon letzten Auguſt bei der Allgemeinen Aufſichtsbehörde um dieſe Gehaltserhöhung ein, aber uns wurde ſchließlich vom Herrn Kaſſierer geraten, mit dieſer Sache zu warten bis zur Tagung der Synode. Wir hatten gebeten, daß Herrn Prof. Blankenbühler dasſelbe Gehalt bezahlt werde, das man für den Herrn Profeſſor an der Schweſteranſtalt in California bewilligt hat. Ihre Behörde möchte hiermit dieſe Bitte wiederholen und bitten, daß die Synode beſtimme, von welcher Zeit an die Gehaltserhöhung in Kraft treten ſoll. Wir meinten, daß die Er⸗ höhung von Auguſt 1913 an ausbezahlt werden ſollte. Sollte dieſe Gehaltsſache nicht auf dieſe Weiſe vor die Synode gebracht werden, ſo bitten wir, dieſen Teil unſers Berichts an die zuſtändige Behörde übergeben zu wollen. Wir haben dieſe Sache auf dieſe Weiſe vorgelegt, weil uns von dem Ehrw. Herrn Präſes mitgeteilt wurde, daß dieſe Sache „in die Eingabe der Aufſichtsbehörde Ihres College an die Allgemeine Synode“ gehört. Beſchlüſſe. Beſchloſſen, daß der Gehalt Prof. Blankenbühlers auf $1100 erhöht ſei, und zwar von Auguſt 1913 an. Beſchloſſen, daß die Aufſichtsbehörde der Anſtalt zu Portland, was Miete für Profeſſorenwohnungen anbetrifft, an das Regulativ der Synode vom Jahre 1911 (ſiehe Bericht, S. 84) verwieſen werde. Anſtalt zu Porto Alegre, Braſilien. (Näheres über dieſe Anſtalt inmitten des Braſilianiſchen Diſtrikts der Allgemeinen Synode findet der Leſer im Miſſionsbericht der Kommiſſion für Innere Miſſion im Ausland.) Beſchloſſen, für Reparaturen und Verbeſſerungen die Summe von $800 zu bewilligen. Beſchloſſen, eine dritte und zwar eine theologiſche Profeſſur an dieſer Anſtalt zu gründen.