# LCMS Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1914_S65 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 14. Delegatenſynode von Miſſouri, Ohio u. a. St. 1914. 65 Betrag von $25.00 monatlich zu entrichten und auch die ſeit Juni 1911 ausgebliebene Begleichung der Miete im Betrag von $900.00 nach⸗ zuzahlen. Bis zur letzten Delegatenſynode erhielt Prof. Jonas $65.00 Gehalt pro Monat und außerdem $25.00 für Miete. Sodann revidierte die Ehrw. Synode die Gehälter aller Profeſſoren und ſetzte Prof. Jonas' Gehalt auf $1100.00 pro Jahr feſt. Wir freuten uns über dieſe Gehaltszulage, denn das war gerade, was wir in unſerer damaligen Eingabe erbeten hatten. Unſere Auffaſſung, daß Prof. Jonas außer dem Gehalt von $1100.00 nach wie vor $25.00 für Miete erhalten würde, wurde zwar von dem Ehrw. Allgemeinen Präſidium, dem Kollegium der Herren Präſides und der Allgemeinen Aufſichtsbehörde geteilt, aber der Herr Kaſſierer war anderer Meinung und glaubte ſich daher nicht berechtigt, die volle Summe auszuzahlen. 3. Zum dritten möchten wir der Ehrw. Synode die Frage zu ernſtlicher Erwägung vorlegen, ob es nicht in jeder Beziehung vorteilhaft wäre, daß ſie, anſtatt monatlich $50.00 für Miete zu verausgaben, zwei Profeſſorenwohnungen auf dem hieſigen neuen Anſtaltsgrundeigentum errichtete. Wir erlauben uns, dies der Ehrw. Synode dringend zu emp⸗ fehlen und ihr vorzuſchlagen, $7000.00 für obigen Zweck zu bewilligen. Beſchluß. Beſchloſſen, für rückſtändige Miete der Wohnung des Prof. Jonas die Summe von $900 aus der Synodalkaſſe zu bewilligen. (über Anſtellung einer Hilfskraft ſiehe S. 67.) Progymnaſium zu Portland, Oreg. über dieſe dem Oregon⸗ und Waſhington⸗Diſtrikt gehörige Anſtalt lag der Synode folgender Bericht vor: Mit dankbarem Herzen kann die Aufſichtsbehörde der Ehrw. Synode über den Stand der Diſtriktsanſtalt zu Portland, Oreg., ihren Bericht er⸗ ſtatten; denn der HErr hat ſeine ſegnende und ſchützende Hand über ſie gehalten während der verfloſſenen drei Jahre. Nächſt Gott danken wir einer Ehrw. Synode für die große Hilfe, die uns bei der Erhaltung unſerer Concordia dadurch zuteil wurde, daß ſie die Beſoldung unſerer Profeſſoren übernommen hat. Der HErr vergelte der Ehrw. Synode dieſe Liebe reichlich! Unſere beiden Profeſſoren ſtanden ihrem Amt und Beruf mit aller Treue und Gewiſſenhaftigkeit vor. Die Schüler waren in der Regel fleißig, führten einen chriſtlichen Wandel und ließen ſich in allen vorkommenden Verſündigungen mit Gottes Wort zurechtweiſen. Der Geſundheitszuſtand war während des ganzen Trienniums ein ſehr guter. Die Zahl der Schüler hat ſtets zugenommen, wie dies die folgenden Zahlen zeigen. 1911 zählte die Schülerſchar bei einer Aufnahme von 3 neuen 15; 1912 wurden 9 neu aufgenommen, und die Geſamtzahl [Signatur am Fuß der Seite: „5“ — Bogenſignatur des Druckers, keine Seitenzahl.]