# LCMS Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1914_S61 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 14. Delegatenſynode von Miſſouri, Ohio u. a. St. 1914. 61 Hemmeter wurde zu ſeinem Nachfolger gewählt, lehnte aber auf Wunſch ſeiner Gemeinde dieſen Beruf ab. Das Komitee ſtand nun aus einer Anzahl von Gründen vorläufig von der Beſetzung des Direktorats ab und berief einen der Kandidaten von St. Louis, W. O. Biſchoff, als Profeſſor. Prof. Weiß wurde gebeten, proviſoriſch als Direktor zu dienen. Im Juli 1913 folgte derſelbe einem Berufe nach Petersburg, Ill., und Prof. Ad. Häntzſchel diente dann vorläufig als Direktor. An Stelle Prof. Biſchoffs, der einen Beruf an die Gemeinde in Conover annahm, wurde wieder ein Kandidat von St. Louis, Martin Coyner, berufen. Es zeigte ſich nun aber im Verlaufe von zwei Jahren, daß die Ein⸗ ſtellung der Oberklaſſen der Anſtalt ſchadete und dem Sinne ſowie den Hoffnungen unſerer Gemeinden in der Umgegend gar nicht entſprach. Und da dieſe Anſtalt, wie ja auch die Ehrw. Synode ſeinerzeit erkannte, der Miſſion im Südoſten ſehr nötig iſt, ſo berief der Vorſitzer dieſes Komitees eine Verſammlung, welcher auch der Ehrw. Allgemeine Präſes der Synode, der Präſes des Engliſchen Diſtrikts, ein Mitglied der Truſtees von Conover, ein Glied der Miſſionsbehörde des Engliſchen Diſtrikts, Herr D. Pieper und Herr Prof. Dau beiwohnten. Es wurde nun die ganze Sache der Anſtalt und unſerer Miſſion im Südoſten noch einmal erwogen mit folgendem Reſultat: Man erkannte, daß es unſere Arbeit ſowie die noch große Aufgabe unſerer Kirche im Südoſten gebietet, die Anſtalt als ein Vollgymnaſium für engliſche Schüler weiterzuführen, doch ſo, daß ſie den lokalen Be⸗ dürfniſſen in bezug auf höhere Bildung und den Miſſionspflichten un⸗ ſerer Kirche daſelbſt diene. Man erkannte, daß eine ſolche Anſtalt bei bisheriger Schülerzahl durch vier Profeſſoren, wie bisher, betrieben werden könnte. Das Komitee beſchloß demgemäß, daß die Anſtalt als volles Gymnaſium, wie ehedem, weiterbeſtehe unter der Bedingung, daß bei bisheriger Schülerzahl vier Profeſſoren ſich in die Arbeit teilen, und daß der deutſche Kurſus möglichſt intenſiv betrieben werde. P. H. B. Hemmeter wurde nun wieder, und zwar nach Ordnung der Synode, zum Präſes der Anſtalt gewählt und nahm im Januar 1914 den Beruf an. Vorſchläge. Unſere Synode beſitzt nur eine Profeſſorenwohnung in Conover. Es iſt durchaus nötig, daß die Synode in dieſer Beziehung Sorge trage. Für den berufenen Direktor wäre ein Haus vorhanden in der bisherigen Wohnung des Prof. Weiß. Er bietet es der Synode zu dem Koſtenpreis von $2300.00 an. Das Komitee empfiehlt der Synode dringend, dieſes Haus zu kaufen. Wir bedürfen dann noch zwei Profeſſorenwohnungen. Ein ſchon längere Zeit uns privatim geſicherter Bauplatz iſt durch Wegzug eines früheren Profeſſors uns abhanden gekommen. Er befindet ſich aber jetzt noch in befreundeter Hand, und es iſt Hoffnung vorhanden, daß