# LCMS Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1914_S51 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 14. Delegatenſynode von Miſſouri, Ohio u. a. St. 1914. 51 richteten dieſes an die Allgemeine Aufſichtsbehörde, die dann auch unſere Anſtalt beſuchte. Nach eingehender Unterſuchung ſtellte es ſich heraus, daß der Untergrund ſogenannter joint clay ſei und daher das Gewicht der Mauern nicht tragen könne ohne weitere Verſtärkung der Grund⸗ mauer. Nach Plänen eines Mitgliedes der Allgemeinen Behörde, des Herrn H. Walker, wurde nun die Grundmauer verſtärkt und die Wände durch buttresses geſtützt. Dieſe von der Allgemeinen Behörde ange⸗ ordnete Reparatur an dieſem Gebäude verurſachte eine Ausgabe von $4867.31. Durch dieſe Reparatur iſt nun unſer Lehrgebäude, ſoweit Menſchen ſehen können, in einen völlig ſicheren und haltbaren Zuſtand verſetzt worden. Wir bitten, daß die Synode dieſe Handlung gutheiße. Da die Synode der Anſtalt $2500.00 zur Errichtung eines Hoſpitals gewährte, die dazu nötigen Geldmittel aber nicht eingegangen waren, ſo konnte die hieſige Behörde zunächſt nicht an die Erbauung des Hoſpitals gehen. Da aber im Laufe der Zeit die Schülerzahl ſich ſo vermehrte, daß es an dem nötigen Raum mangelte, ſo ſah ſich die Behörde genötigt, für Raum Sorge zu tragen. Eine Geſellſchaft wohlwollender Freunde der Anſtalt erklärte ſich bereit, die von der Synode für ein Hoſpitalgebäude bewilligte Summe zinsfrei vorzuſtrecken, und ſo errichtete denn die Be⸗ hörde mit Zuſtimmung des Allgemeinen Präſidiums und der Allgemeinen Behörde ein Hoſpitalgebäude, das nun, ſolange Gott unſere Schüler vor Krankheit bewahrt, mit als Schlafgebäude benutzt wird. Doch ſelbſt bei dieſer Aushilfe, die uns das Hoſpital gewährt, iſt der Raum durchaus ungenügend, und ſoll nicht der Anſtalt Schaden erwachſen, ſo muß die Synode für den unbedingt nötigen Wohn⸗ und Schlafraum, der für die große Schülerzahl nötig iſt, Sorge tragen. Aus obigem geht hervor, daß hier immer noch ein großer Notſtand herrſcht. Es fehlt der nötige Raum, die Schüler unterzubringen. Von dem herrſchenden Notſtand hat ſich auch unſer Allgemeiner Herr Präſes ſowie die Allgemeine Behörde überzeugt. Sie wiſſen es, wie gedrängt unſere Schüler in der Anſtalt zu Concordia wohnen müſſen. Auch ſie ſind der überzeugung, daß der vorhandene Raum durchaus unzureichend iſt. So bittet denn die hieſige Aufſichtsbehörde die Ehrw. Synode, dieſe Not⸗ lage in Beratung zu nehmen und, wenn irgend möglich, dieſem Notſtand abzuhelfen. Der großen Schülerzahl wegen iſt auch der jetzige Eßſaal bei weitem zu klein, um die Tiſche bequem zu ſtellen. Wir bitten daher ferner, daß die Synode die Mittel bewilligen möge zur Errichtung eines Anbaus an den jetzigen Eßſaal, in dem die Küche untergebracht werden kann, damit der Raum, der jetzt von der Küche eingenommen wird, mit als Eßſaal ver⸗ wendet werden kann. Dadurch würden wir genügend Raum für die ver⸗ mehrte Schülerzahl gewinnen. Ein ſolch geplanter Anbau würde für $1500.00 hergeſtellt werden können. Berichten müſſen wir auch, daß ein Wechſel ſtattgefunden hat in unſerm Lehrerperſonal. Durch Annahme eines Berufes an das Semi⸗