# LCMS Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1914_S46 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 46 Verhandlungen der 29. Allgemeinen oder hat mit aller Treue und zielbewußter Energie ſeine Aufgabe erfüllt. Ihre Schüler haben ſich nach Gottes Ordnung ihrer Unterweiſung und Zucht unterworfen, und nur in ganz wenigen Ausnahmefällen mußte zu ernſten Maßregeln gegriffen werden. Die Frequenz der Anſtalt war folgende: 1911—1912: 202; 1912—1913: 238; 1913—1914: 240 Schüler. Nur wenige Monate nach der letzten Delegatenſynode wurde einer unſerer lieben Herren Profeſſoren, Herr Prof. Huth, von einem Nervenleiden befallen, wohl infolge angeſtrengter Amtstätigkeit. Die Behörde erkannte es als ihre Pflicht, den Mann, der ſeit Gründung der Anſtalt im Jahre 1881 in unausgeſetzter Arbeit geſtanden hatte, eine Zeitlang jeglicher Arbeit zu entlaſten, und veranlaßte ihn, eine längere Reiſe zu unter⸗ nehmen. Er tat dies und kam bedeutend gekräftigt zurück, ſo daß er bald nach ſeiner Rückkehr ſeine Arbeit, wenn auch zuerſt in etwas beſchränkter⸗ em Maße, wieder aufnehmen konnte. Zurzeit ſteht er längſt wieder in voller Tätigkeit und ſcheint, Gott ſei Dank, wieder völlig geneſen. Weiter haben wir unſerm Bericht einzuverleiben das Ableben eines Gliedes Ihrer Behörde. Herr Dr. H. Dümling, der dreizehn Jahre lang der Anſtalt mit großer Hingebung und Fähigkeit gedient hat und längere Jahre der Vorſitzer der Behörde war, iſt am 11. März 1913 eingegangen zur Ruhe des Volkes Gottes. Sein Andenken kann nicht anders als ein geſegnetes ſein. Nach dem ihr zuſtehenden Recht ergänzte ſich die Behörde durch die Wahl des Herrn Wm. A. Starke. In ihm hat die Behörde wieder eine ſehr geeignete Perſönlichkeit gewonnen. Auch unter der Schülerſchaft hat ſich während dieſer Jahre ein Todesfall ereignet. Albert Schirm, ein lieber Primaner, fand unmittelbar vor dem Abſchluß ſeiner Studienzeit dahier, Ende Juni 1912, einen plötzlichen Tod. Zum finanziellen Teil unſers Berichts übergehend, haben wir zunächſt zu erwähnen, daß wir von der uns vor drei Jahren bewilligten Summe von $7280.00 nur $3613.00 verausgabt haben. — Ausgeführt iſt die Dekoration des Lehrgebäudes, wofür uns $2000.00 bewilligt waren. Wir haben die Arbeit ausführen laſſen für $1900.00. Alle Urteile ſtimmen darin überein, daß die Arbeit äußerſt geſchmackvoll durchgeführt iſt. Ausgeführt iſt ferner die Verbeſſerung der Heizung für die bewilligte Summe von $780.00. — Nur teilweiſe ausgeführt ſind die beabſichtigten Reparaturen, für welche uns $3000.00 bewilligt waren. Wir haben bisher für die aller⸗ nötigſten Verbeſſerungen nur $933.00 ausgegeben, haben alſo noch $2067.00 zu bekommen. Dieſe Summe ſollte uns bald zufließen, damit die noch übrigen beabſichtigten Arbeiten ausgeführt werden können. Es handelt ſich alſo bei der Erwähnung dieſer Summe nicht um eine neue Bewilligung, ſondern um Darreichung des ſchon Bewilligten. — Nicht ausgeführt iſt die beabſichtigte Vergrößerung und Verbeſſerung des Hoſpitals, wofür uns