# LCMS Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1914_S24 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 24 Verhandlungen der 29. Allgemeinen oder nötigſten Ausgaben gewagt haben. Wir möchten aber die Ehrw. Synode bitten, die recht baldige Auszahlung der ſchon bei der vorigen Ver⸗ ſammlung beſchloſſenen $1600.00 anzuordnen, da die damit auszufüh⸗ rende Erneuerung des Fußweges an der Winnebago⸗Straße und der Einfahrt in den Hof nachgerade zur dringenden Notwendigkeit geworden ſind. — Die Fußböden im Korridor des erſten und zweiten Stockwerks ſowie der Haupttreppen ſind dermaßen abgenutzt, daß etwas zu ihrer Verbeſſerung geſchehen muß. Wir empfehlen als das Beſte und Zweck⸗ mäßigſte Legung neuer Fußböden aus hartem Holz und bitten um die dazu nötige Bewilligung von etwa $1000.00. Hinzuzufügen iſt nun noch, daß das Seminar auch in dieſem Trien⸗ nium wieder einige Vermächtniſſe erhalten hat, und zwar aus dem Nach⸗ laß des ſeligen P. J. Beyer in Brooklyn, N. Y., $487.20 und von der ſeligen Witwe Anna Neff in St. Louis $100.00. Beſchlüſſe. Beſchloſſen, die ſchon vor drei Jahren bewilligte Summe von $1600 für die Erneuerung des Fußweges und der Einfahrt in den Hof aufs neue zu bewilligen und ſofort auszuzahlen. Beſchloſſen, für die Legung neuer Fußböden in den Korri⸗ doren und auf den Haupttreppen des älteren Gebäudes die Summe von $1000 zu bewilligen. Beſchloſſen, daß die Aufſichtsbehörde für die Einrichtung elektriſcher Beleuchtung in den Wohnzimmern des alten Gebäudes und in Profeſſorenwohnungen bis zu $2500 ausgeben darf. Beſchloſſen, die ſeit Jahren ſich im Beſitz der Gemeinde zum Heiligen Kreuz befindenden zehn Fuß Land derſelben um die nominelle Summe von 1 Dollar abzutreten mit dem Verſtändnis, daß die Ge⸗ meinde einwillige, daß die Gaſſe eine “public alley” werde. Concordia⸗Seminar zu Springfield, Ill. Die werte Aufſichtsbehörde dieſer Anſtalt berichtete, wie folgt: Der HErr ſeiner Kirche hat Gnade gegeben, daß unſer praktiſches Predigerſeminar wiederum drei Jahre lang im Dienſte des teuren Sünderheilandes hat Arbeiter für den Weinberg Gottes ausbilden dürfen und können, und es iſt ſo das göttliche Werkzeug geweſen, aber⸗ mals eine ganze Anzahl wohlausgebildeter, tüchtiger, gottesfürchtiger Vorkämpfer der ſtreitenden Kirche, welcher ewiger Triumph verheißen iſt, ins Feld zu ſtellen. Die Anſtalt hatte im Schuljahre 1911/12 224 Studenten; von dieſen waren jedoch 39 Extraner, das heißt, ſolche, die ſich für den Kirchendienſt in der ſlowakiſchen oder in einer andern zur Synodalkonferenz gehörenden Synode vorbereiten; von dieſen traten 48 ins Amt. 1912/13 zählte das Seminar 219 Studierende, darunter 34 Extraner; 38 beſtanden das Kandidatenexamen. Im gegenwärtigen Schuljahr, 1913/14, beträgt die Frequenz 192 Studenten, einſchließ⸗