# LCMS Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1911_S338 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) — 124 — komitee, ſo lehrt doch die Erfahrung, daß der Sache beſſer gedient wäre, wenn eine Ehrw. Synode angeben wollte, worin die Voll⸗ machten beſtehen, die einem Vertrauenskomitee zur Löſung ſeiner Aufgabe gegeben ſind und gegeben werden müſſen, und wie weit ſie ſich erſtrecken. über verſchiedene Dinge, die angeführt werden können, gibt es da lange Debatten und unnötigen Zeitverluſt, ſo daß darüber die Sache ſelbſt länger hingeſchleppt wird, als nötig iſt, wodurch immer mehr Unterſuchungsſtoff ſich anhäuft, und die Löſung der Aufgabe immer ſchwieriger wird und ſich unnötigerweiſe in die Länge zieht. Der Unterzeichnete hat in dieſem Winter mehr als drei Monate als Glied eines ſolchen Vertrauenskomitees dienen müſſen und weiß genau, wovon er redet. Da er nicht ſtimmberechtigter Delegat iſt, ſo wird er nicht auf der Synode erſcheinen; aber er iſt bereit, da er in der Nähe von St. Louis wohnhaft iſt, ſeine Sache einem Komitee vorzutragen, falls eine Ehrw. Synode geruhen ſollte, die angeregte Sache aufzunehmen. Es zeichnet mit gebührender Hochachtung Ihr Mitbruder im HErrn South Litchfield, Ill., 3. März 1911. H. P. Kühn. Polniſche Gemeinde in Baltimore betreffend. An die Ehrw. Deutſche Ev.⸗Luth. Synode von Miſſouri, Ohio und andern Staaten, verſammelt zu St. Louis, Mo., vom 10. bis zum 20. Mai 1911. Der Verein für Stadtmiſſion der zur Ev.⸗Luth. Synodalkonferenz gehörenden Gemeinden in Baltimore und Umgegend erlaubt ſich, einer Ehrw. Synode gegenüber die Bitte auszuſprechen, daß eine Ehrw. Synode ihren Beſchluß in bezug auf das für die polniſche Chriſtus⸗ gemeinde erworbene Eigentum zur Ausführung bringen möchte. Zur Begründung dieſer Bitte verweiſen wir auf unſere Korreſpondenz mit der Allgemeinen Kirchbau⸗Unterſtützungskaſſe, ſowie auf den Bericht der Kommiſſion für fremdſprachige Miſſionen. Während wir gerne bereit ſind, einer Ehrw. Synode oder deren Miſſionskommiſſionen in jeder Weiſe zu dienen, ſo müſſen wir doch bekennen, daß die Nichtausführung jenes Beſchluſſes uns manche Unannehmlichkeit bereitet und unſerer eigentlichen Arbeit hinderlich war. Im Namen und Auftrag des Vereins für Stadtmiſſion der zur Ev.⸗Luth. Synodalkonferenz gehörenden Gemeinden zeichnen mit aller Hochachtung deren Beamten: D. H. Steffens, Präſident. E. G. Steger, Sekretär.