# LCMS Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1911_S337 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) — 123 — zu den Kollekten (S. 152). Wir hielten es für gut, der Agende anhangsweiſe eine zweite, reichere Form des Hauptgottesdienſtes beizugeben. — Format und Druckſchrift der Agende ſollen unverändert bleiben. Wenn dünneres Papier von gleicher Haltbarkeit ohne erhebliche Preiserhöhung geliefert werden kann, möchten wir dies befürworten. Einer Ehrw. Synode ergebene Kommiſſion zur Reviſion unſerer Agende: März 1911. E. A. W. Krauß. Johann Schlerf. Die Reviſion unſers Geſangbuchs betreffend. An die Ehrw. Synode von Miſſouri, Ohio u. a. St., verſammelt als 13. Delegatenſynode zu St. Louis, Mo., im Mai 1911. Ehrwürdige Synodalgenoſſen! Die hieſige Paſtoralkonferenz hat ſich längere Zeit ausführlich mit den Vorſchlägen hinſichtlich der Reviſion unſers Geſangbuchs beſchäftigt. Sie bittet die Ehrw. Synode, folgendes als Ergebnis ihrer Beſchäftigung entgegenzunehmen: Die genannte Paſtoralkonferenz ſtimmt ſelbſtverſtändlich der ge⸗ ehrten Geſangbuchskommiſſion bei in der Anſicht, daß nachweislich ver⸗ kehrte Angaben betreffs der Verfaſſer und Daten, desgleichen offenbare Sinnwidrigkeiten, entſtanden z. B. durch Ausfallen eines Verſes, ſowie Druckfehler korrigiert werden ſollten. Im übrigen aber bitten wir, keine Veränderungen mit unſerm trefflichen Geſangbuch vorzunehmen. Im Namen und Auftrag obiger Paſtoralkonferenz in ausgezeichneter Hochachtung Chicago, Ill., 27. März 1911. Ferdinand Sievers. Vertrauenskomitee. An eine Ehrw. Delegatenſynode, verſammelt zu St. Louis, Mo., vom 10. bis zum 20. Mai 1911. Auf der letzten Delegatenſynode zu Fort Wayne im Jahre 1908 iſt von der Allgemeinen Synode eine Einrichtung getroffen worden, die man „Vertrauenskomitee für Appellanten“ genannt hat. In kurzen Worten wird ſeine Aufgabe angegeben, wie folgt: „Das in ſolcher Weiſe eingeſetzte Vertrauenskomitee ſoll den ganzen Handel in Gegen⸗ wart des Diſtriktspräſes unterſuchen, um ihn, wo möglich, beizulegen.“ (Vgl. 12. Delegatenſyn., S. 149.) Wiewohl dieſe Worte nun an und für ſich klar ſind und wohl vielen genügen mögen zur Ausübung ihrer Pflicht als Vertrauens⸗