# LCMS Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1911_S274 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) — 60 — $16.98) $12,445.50 betrugen, dem eine Ausgabe für den gleichen Zeitraum von $10,792.20 gegenüberſteht. Es verbleibt ſomit am 10. März 1911 ein Kaſſenbeſtand von $1653.30. Zum Betrieb dieſer Miſſionen ſind unter gegenwärtigen Verhält⸗ niſſen in runder Summe annähernd $4000.00 jährlich notwendig. Und ſollen dieſe Miſſionen ſich gedeihlich weiter entwickeln, ſollen neue Ar⸗ beiter in ihren Dienſt geſtellt werden — was durchaus notwendig er⸗ ſcheint —, ſoll das Werk nicht einen Rückgang zu verzeichnen haben, ſo werden ſich die jährlichen Ausgaben entſprechend erhöhen. Es ergeht darum an eine Ehrw. Synode die Bitte, aufs neue auf die Bedürfniſſe dieſer Miſſionen aufmerkſam zu machen und die lieben Chriſten auf⸗ zufordern, wie bisher, ſo auch in Zukunft derſelben in ihren Gebeten zu gedenken und ihr ihre Liebesgaben zufließen zu laſſen. Die Kommiſſion erlaubt ſich ferner, eine Ehrw. Synode darauf aufmerkſam zu machen, daß im Laufe der letzten Jahre öfters Geſuche an ſie ergingen, Miſſionen zu übernehmen, ſowohl unter den Finnen als auch (kürzlich) unter den Perſern, was abgelehnt werden mußte, da die Kommiſſion dazu von der Synode keinen Beruf und darum auch keine Berechtigung hat, ſondern ſich nach den Beſtimmungen der Synode nur mit der Miſſion unter Eſten, Letten, Litauern und Polen zu be⸗ faſſen hat. Sollte eine Ehrw. Synode ſich entſchließen, in Zukunft auch andere Miſſionen der Kommiſſion für fremdſprachige Miſſionen zu unterſtellen, ſo ſollte ein dahinzielender Beſchluß gefaßt werden, daß die Kommiſſion ſolchen an ſie ergehenden Geſuchen willfahren darf, wenn ſonſt alle Vorbedingungen zur erfolgreichen Führung einer der⸗ artigen Miſſion vorhanden ſind. Bei der vielſeitigen Arbeit dieſer weitverzweigten Miſſionen dürfte es ſich empfehlen, die Kommiſſion um etwa zwei Glieder zu vermehren, ſo daß ſie in Zukunft anſtatt aus drei aus fünf Gliedern beſteht. Ferner erlaubt ſich die Kommiſſion, eine Ehrw. Synode abermals darauf aufmerkſam zu machen, zu erwägen, ob es nicht ratſam ſei, den Sitz der Miſſionskommiſſion für fremdſprachige Miſſionen an einen zentraler gelegenen Ort als Boſton zu verlegen. Alle Anzeichen ſprechen dafür, daß der Schwerpunkt dieſer Miſſionen, der zurzeit noch im Oſten iſt, im Laufe der Zeit weiter nach dem Weſten rücken wird, wo die Leute ſich dauernd niederlaſſen, während die großen Hafenſtädte des Oſtens doch für viele nur vorübergehender Aufenthaltsort ſind. Gewiß könnte die überwachung dieſer Miſſionen erfolgreicher geſchehen, wenn die Kommiſſion mehr im Zentrum, nicht an der äußerſten Peripherie des Kreiſes wohnte. Schließlich erlaubt ſich die Kommiſſion, noch eine beſcheidene Bitte an eine Ehrw. Synode zu richten. Sie, die Kommiſſion, hat nun der Synode zwölf Jahre lang gedient. Sie hat nach dem Vermögen, das Gott gegeben, treu zu dienen geſucht. Sie bittet nun, dieſen Dienſt neuen und friſchen Kräften zu übertragen, die alte Kommiſſion aber in Frieden zu entlaſſen und ſie nicht zur Neuwahl in Vorſchlag zu bringen.