# LCMS Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1911_S261 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) — 47 — Mitteilungen Prof. W. H. Kruſes. A. Im Namen der Profeſſorenkonferenz: „Es wird dringend gewünſcht, daß auf Koſten der Synode von jeder Anſtalt ein ſeparater Katalog in engliſcher Sprache gedruckt werde.“ B. Im Auftrag des Lehrerkollegiums zu Springfield (Prof. F. Streckfuß, Sekretär): „Das Lehrerkollegium hat für die erſte Seminarklaſſe ſtatt einer Lateinſtunde zwei feſtgeſetzt.“ (2. Februar 1911. — Vgl. Ber. Allg. Syn. 27, S. 66. 75.) Entlaſtung der Haushaltskaſſen unſerer Lehranſtalten. An eine Ehrw. Delegatenſynode, verſammelt zu St. Louis, Mo., im Mai 1911. Die Profeſſorenkonferenz, verſammelt zu Maywood, Ill., vom 28. Juni bis zum 1. Juli 1910, befaßte ſich unter anderm auch mit der Frage, wie die Haushaltskaſſe der Anſtalten ſo geſtellt werden könne, daß ſie nicht fortwährend Schulden machen müſſe. Nach ein⸗ gehender Beratung einigte ſich die Konferenz, die Ehrw. Delegaten⸗ ſynode zu erſuchen, a. die Feuerung, b. einen Feuermann oder Janitor und c. den Turnunterricht zu bezahlen. Der Grund, der uns nötigt, mit einer ſolchen Bitte vor die Synode zu treten, iſt Ebbe in der Haushaltskaſſe. Und hiervon iſt die Urſache nicht etwa Luxus oder Verſchwendung, ſondern die von 30 bis 50 Prozent erhöhten Preiſe für die Bedürfniſſe des Lebens. Wollten wir nun in demſelben Maße das Koſtgeld erhöhen, ſo würde das nicht nur viele Eltern abſchrecken, ihre Söhne auf die Anſtalten zu ſchicken, ſon⸗ dern auch denen, die jetzt Söhne da haben, es faſt unmöglich machen, das Koſtgeld zu erſchwingen, da doch außer Koſtgeld noch manches andere zu beſtreiten iſt. Da wir nun faſt ausſchließlich für das Lehramt in der Kirche junge Leute vorbereiten, ſo erſcheint es uns nur billig, daß die einzelnen Chriſten und ganze Gemeinden, die keinen Schüler auf der Anſtalt haben, denen die Laſt tragen helfen, die ihre Söhne für den Dienſt der Kirche hergeben. Wohl verhehlen wir uns nicht, daß die Synode bereits Lehranſtalten und Lehrer ſtellt, aber da zur Erhaltung dieſer auch die Väter der Studierenden mit beitragen, ſo iſt die Ver⸗ teilung der Laſten eine ſehr ungleiche. Es kommt uns ferner auch nicht in den Sinn, eine ganz gleiche Verteilung aller Ausgaben, die die Aus⸗ bildung von Paſtoren und Lehrern erfordert, anzuſtreben. Wir wiſſen, daß ſich das nicht erreichen läßt, ja, daß es auch nicht einmal wünſchens⸗ wert iſt; aber dennoch glauben wir, daß Tauſende von Chriſten in