# LCMS Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1911_S248 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) — 34 — jungen Gemeinden und Schulen, ſo iſt der Beſuch unſerer Anſtalt im Vergleich mit dem in unſerer ganzen Synode ungefähr als normal und zufriedenſtellend zu bezeichnen; und wir haben die gegründete Hoffnung, daß er ſich in den nächſten Jahren noch bedeutend heben wird. Wir unterrichten jetzt in den drei unteren Klaſſen 18 Zöglinge; und da wir vom Herbſt an wieder eine Tertia haben werden, die uns in dieſem Schuljahr fehlt, ſo dürfen wir bei einer einigermaßen günſtigen Aufnahme in die Sexta auf 25 Schüler rechnen. Wir haben daher allen Grund, dankbar des HErrn Segen anzuerkennen und im vollen Vertrauen auf die Gnade Gottes in die Zukunft zu ſchauen. Was endlich die Bedürfniſſe unſerer Anſtalt anlangt, ſoweit die Ehrw. Allgemeine Synode dabei in Betracht kommt, ſo hätten wir wohl mehrere, aber doch nur kleine Bitten vorzulegen. 1. Durch Raummangel in unſerm Anſtaltsgebäude und auch durch andere Erwägungen ſahen wir uns genötigt, für unſern Direktor eine Wohnung in unmittelbarer Nähe der Anſtalt zu mieten. Wir bitten, daß die Ehrw. Allgemeine Synode dieſen Schritt, den wir notgedrungen und nach reiflicher Erwägung getan haben, gutheiße und ihren Kaſ⸗ ſierer anweiſe, die Koſten der Miete im Betrage von $25.00 pro Monat auszuzahlen, beginnend mit dem 1. Januar 1911. 2. Wir empfehlen und bitten, daß Prof. Jonas' Gehalt auf $1000.00 pro Jahr nebſt freier Wohnung erhöht werde, da es ihm und ſeiner Familie nicht möglich iſt, mit dem bisherigen Gehalt von $65.00 pro Monat auszukommen. 3. Als unſer Direktor Brohm von Detroit nach unſerer Anſtalt überſiedelte, glaubte der Allgemeine Kaſſierer ohne beſonderen Beſchluß der Synode nicht berechtigt zu ſein, die Umzugskoſten im Betrage von $293.15 auszuzahlen. Wir ſahen uns daher genötigt, die genannte Summe zu borgen, und bitten nun, daß dieſe Summe aus der Allge⸗ meinen Synodalkaſſe erſtattet werde, da zur Beſoldung der Profeſſoren, zu welcher die Ehrw. Allgemeine Synode ſich verpflichtet hat, doch gewiß auch die Umzugskoſten zu rechnen ſind. 4. Schließlich möchten wir uns die beſcheidene Anfrage erlauben, ob es nicht angebracht wäre, Lehrer H. G. Röcker für ſeine ſelbſtloſen Dienſte in der Erteilung des Geſangunterrichts den Dank der Synode zu bezeugen und ſolchen Dank in der Zukunft vielleicht auch durch ein geringes Honorar zu betätigen. Indem wir uns nun mit unſerer Anſtalt der treuen Liebe und Fürſorge der ganzen Synode empfehlen, bitten wir den Gott aller Gnade, er wolle auch fernerhin das Werk unſerer Hände bei uns för⸗ dern zu ſeines Namens Ehre und zu ſeines Reiches wahrer Wohlfahrt. In gebührender Hochachtung zeichnet Die Aufſichtsbehörde des California⸗Concordia⸗College: G. A. Bernthal. J. G. Theiß. A. Richter. J. H. Schröder. J. H. F. Hölter. Edwin Meeſe. H. Haſerodt. Rob. Morgeneier. Eaſt Oakland, Cal., 15. März 1911.