# LCMS Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1911_S233 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) — 19 — anlage in einer Profeſſorenwohnung, Umbau der Krankenzimmer und neue Badeeinrichtung darin, Anſtreichen aller Wohnzimmer der Schüler. Sodann gewährten wir ſeit Januar 1909 fünf Gliedern des Lehrer⸗ kollegiums eine jährliche Extragabe von $100.00, da ſich bei den herr⸗ ſchenden hohen Preiſen für Lebensbedürfniſſe deren Gehalt als völlig unzureichend erwies. Wir hoffen, daß die Ehrw. Synode dieſes Vor⸗ gehen gutheißen wird, und verbinden damit das dringende Geſuch um Revidierung der Gehälter der Profeſſoren an unſern Anſtalten. Schließlich möchten wir die Ehrw. Synode um nachfolgende Be⸗ willigungen bitten: 1. Vergrößerung der Heizanlage. Obwohl die jetzige trotz ſieb⸗ zehnjährigen Gebrauchs noch in ziemlich gutem Zuſtand iſt, ſo genügt ſie doch nicht. Es ſteht nur ein Dampfkeſſel zur Verfügung. Sollte dieſer einmal im Winter ſchadhaft werden — einige Schäden wurden glücklicherweiſe im Sommer entdeckt —, ſo wäre unſere Anſtalt in einer höchſt mißlichen Lage. Die zum Umbau und zur Vergrößerung er⸗ forderliche Summe dürfte ſich nach dem Rat von Sachverſtändigen auf $4000.00 bis $4500.00 belaufen. 2. Neuausſtattung des Waſchſaals im Hauptgebäude, Bade⸗ und Aborteinrichtungen in demſelben. Hier wäre mit einer Reparatur nicht mehr gedient. Es liegt auch auf der Hand, daß gerade dieſe Räum⸗ lichkeiten in möglichſt gutem Zuſtand ſein ſollten. Die Koſten würden etwa $2000.00 betragen. In bezug auf dieſe Bedürfniſſe möchten wir eine Ehrw. Synode bitten, uns die hierzu nötige Summe alsbald zur Verfügung zu ſtellen, damit dieſe Einrichtungen im Sommer ausgeführt werden können. 3. Vorbauten am Haupt⸗ und Südgebäude. Die Eingänge ſind völlig ſchutzlos Wind und Wetter ausgeſetzt. Die Tür des Hauptge⸗ bäudes führt direkt in die Aula, die auch als Klaſſenzimmer benutzt wird. Zweckentſprechende Vorbauten könnten für etwa $1500.00 er⸗ richtet werden. 4. Neudeckung des Wirtſchaftsgebäudes und Anſtreichen der Pro⸗ feſſorenwohnungen. Hierzu ſind etwa $1000.00 erforderlich. Das Dach des Wirtſchaftsgebäudes hat ſiebzehn Jahre lang Dienſte geleiſtet und iſt in einem Zuſtand, der eine dauerhafte Ausbeſſerung unmöglich macht. Was das Anſtreichen der Wohnungen anbelangt, ſo iſt es eine bekannte Tatſache, daß zeitweiliges Sparen in dieſer Hinſicht ſpäter um ſo größere Reparaturunkoſten verurſacht. Der HErr aber walte ferner in Gnaden über unſerer Anſtalt und ſegne die Arbeit darin zu ſeines Namens Ehre! Im Namen und Auftrag der Aufſichtsbehörde R. F. Zimmermann, Sekretär. St. Paul, Minn., 20. März 1911.