# LCMS Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1911_S228 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) — 14 — ſtalt entfernt werden. Der Geſundheitszuſtand unter den Schülern war ausgezeichnet. Jedoch wurden zwei Schüler durch einen, wie wir zuverſichtlich hoffen dürfen, ſeligen Tod aus dieſem Leben abgerufen. Auch in den letzten drei Jahren hatten wir die ſogenannte mili⸗ täriſche Einrichtung auf unſerer Anſtalt. Nur dieſe Veränderung iſt vorgekommen, daß wir an Stelle des Offiziers J. W. Leonard einen früheren Concordianer und Glied unſerer lutheriſchen Kirche, den Offi⸗ zier Karl Reeſe, bekommen haben. Auch in dieſem Triennium hat ſich dieſe Einrichtung ausgezeichnet bewährt. Auf Grund der Beſchlüſſe der letzten Allgemeinen Synode haben wir für ſolche Schüler, die nicht genügend für die Sexta vorbereitet waren, eine Septima eingerichtet. In dieſer Abteilung haben nach⸗ einander die Studenten J. Friedrich, G. Lußky und W. Lichtſinn und P. C. Purzner gedient. Der Letztgenannte hat jetzt noch die Stelle inne. Dieſe Einrichtung hat ſich beſonders für ſolche, die keine Ge⸗ meindeſchule beſucht haben, als ſehr ſegensreich erwieſen. Die Beſchlüſſe der letzten Synode, die Eingänge unſers Wohnge⸗ bäudes betreffend, ſind ſo weit ausgeführt worden, wie es die Allge⸗ meine Aufſichtsbehörde nach den ihr zu Gebote ſtehenden Mitteln er⸗ lauben konnte. Vor einigen Jahren haben wir die Dampfheizung auch in die verſchiedenen Profeſſorenwohnungen gelegt. Nach vielem Hin⸗ und Herfragen haben wir als Umhüllung für die Dampfröhren ſogenannte “split tiles” gebraucht, die uns allſeitig als billig und doch zweckent⸗ ſprechend und dauerhaft angeprieſen wurden. Schon vor der letzten Synode wußten wir, daß gewiſſe Ausbeſſerungen in dieſer Leitung vor⸗ genommen werden mußten. Auf Befragen wurde uns geſagt, dieſe Arbeit würde etwa $300.00 koſten. Zu einer ſolchen Auslage waren wir aber ohne beſonderen Synodalbeſchluß berechtigt. Als wir dann im Sommer 1908 mit der Arbeit an dieſer Leitung begannen, ſtellte es ſich heraus, daß die ganze Leitung aufgenommen und durch Tunnel⸗ verbindung ergänzt werden müſſe. Das aber ſollte $1662.05 koſten. Die Leitung bis zu dieſer Verſammlung ungebraucht im Boden liegen zu laſſen, wäre beinahe einem völligen Verluſt derſelben gleichgekommen und hätte alle Profeſſoren gezwungen, ſich neue Heizöfen anzuſchaffen. Die Allgemeine Aufſichtsbehörde, mit der wir dieſe Sache eingehend be⸗ ſprochen haben, ſah die Notwendigkeit der ſofortigen Ausführung dieſer Arbeit ein. Nachdem wir uns erboten hatten, die hierfür erforderlichen Gelder zinsfrei bis zu dieſer Synode zu verſchaffen, ermunterte ſie uns, den Tunnelbau und die Umlegung der Leitungsröhren vornehmen zu laſſen. Wir möchten hiermit bitten, dieſes Vornehmen gutzuheißen. Wir ſind ſchon vor die letzte Synode mit der Bitte gekommen, uns einen neuen Eßſaal zu bewilligen. Wir begründeten das Geſuch um dieſen Bau folgendermaßen: „Wenn unſer alter Eßſaal noch länger dienen ſoll, muß er gründlich repariert werden. Sonſt muß ein neuer