# LCMS Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1911_S227 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) — 13 — Sind doch, da wir dieſes ſchreiben, bereits $5500.00 gezeichnet und größtenteils ſchon bar an Hand. Es handelt ſich ſomit um eine verhältnismäßig nur kleine Summe, die wir von der Ehrw. Synode begehren, und das iſt der andere Grund, warum wir obige Bitte auszuſprechen wagen. Das in Ausſicht ge⸗ nommene Muſikgebäude, wofür ein ausführlicher Plan vorliegt, ſtellt einen zweiſtöckigen Bau dar mit Baſement (44×59 Fuß), der 20 Zim⸗ mer zur Aufnahme der Inſtrumente enthält. Nach ſorgfältiger Be⸗ rechnung von Sachverſtändigen kann dieſes Gebäude fix und fertig, ein⸗ ſchließlich der Heizung und der inneren Einrichtung (Muſikinſtrumente), für $12,000.00 hergeſtellt werden. Wir bitten nun die Ehrw. Synode, ſie wolle uns zur Errichtung dieſes für ihre Anſtalt ſo nötigen Baues mit $5000.00 zu Hilfe kommen. Endlich glauben wir die Ehrw. Synode darauf aufmerkſam machen zu ſollen, ob ſie noch fernerhin für zwei ihrer Profeſſoren Miete zahlen, oder ob ſie nicht die betreffenden Wohnungen käuflich erwerben wolle. Der Eigentümer bietet die beiden Wohnungen feil für $7500.00. Die Miete beträgt monatlich je $18.00. In gebührender Hochachtung Die Aufſichtsbehörde des Lehrerſeminars zu Seward, Nebr.: C. H. Becker, Präſes. P. Herpolsheimer, Kaſſierer. O. E. Bernecker. F. Göhner. H. Mießler, Sekretär. Columbus, Nebr., 24. März 1911. Concordia⸗Gymnaſium zu Fort Wayne, Ind. „Der HErr hat Großes an uns getan; des ſind wir fröhlich!“ ſo müſſen wir wiederum beim Rückblick auf die letzten drei Jahre unſers Anſtaltslebens ausrufen. Die Profeſſoren haben in dieſem Zeitraum mit den ihnen ver⸗ liehenen Gaben in einem Sinn und Geiſt treu gearbeitet, um die ihnen anvertrauten Schüler in den verſchiedenen Zweigen, in denen auf unſerer Concordia unterrichtet wird, ſo weit als möglich zu fördern, vor allem aber ſie bei dem Einigen zu erhalten, daß ſie den Namen Gottes fürchten. Auch haben ſie es ſich angelegen ſein laſſen, fleißig Schüler für unſere Anſtalt zu werben. Die Schülerzahl war in dieſen drei Jahren groß. Sie betrug 1908—1909 221, 1909—1910: 227, 1910—1911: 234. Im ganzen genommen, waren Betragen und Fleiß der Schüler gut. Die große Mehrzahl beugte ſich unter Gottes Wort und war den Lehrern gehorſam. Einige mußten freilich ihres Verhaltens wegen von der An⸗