# LCMS Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1911_S192 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 192 Verhandlungen der 28. Allgemeinen oder Grüße, Dank, Teilnahme. 1. Am erſten Sitzungstage wurde aus der Verſammlung heraus der Antrag geſtellt und einſtimmig mit kräftigem Ja aller Anweſenden angenommen: „Wir bedauern es aufs tiefſte, daß der Allgemeine Präſes, Herr D. F. Pieper, diesmal nicht in unſerer Mitte ſein kann. Wir ſenden ihm hiermit die herzlichſten Grüße und Segenswünſche.“ 2. Am zweiten Sitzungstage wurde, ebenfalls aus der Verſamm⸗ lung heraus, der folgende Vorſchlag gemacht und einſtimmig von der großen Verſammlung zum Beſchluß erhoben: „Beſchloſſen, daß wir dem bisherigen Allgemeinen Präſes, Herrn D. F. Pieper, für ſeine langjährigen, wertvollen Dienſte, die er der Synode geleiſtet hat, unſern herzlichen Dank votieren; „ferner, daß wir Gott bitten, er möge unſerm lieben D. Pieper recht bald völlige Geſundheit, Kraft und Mut ſchenken, damit er freudig und ſegensreich ſein Amt als theologiſcher Profeſſor und als Präſes der Anſtalt in St. Louis weiterführen könne.“ (Beide Mitteilungen wurden auf telegraphiſchem Wege durch den Sekretär an den teuren Mitbruder und theologiſchen Lehrer der Synode weiterbefördert.) 3. Am letzten Sitzungstage wurde Herrn D. Pieper eine Summe von $1500.00 votiert und ein Jahr Urlaub, damit er durch eine Reiſe nach Europa, ſo Gott will, ſeine Geſundheit vollſtändig wiedererlange. Allgemeines Präſidium. Auf Vorſchlag von Komitee No. 2, dem dieſe Sache von der Synode zur Beratung übergeben worden war, wurde für das Allgemeine Prä⸗ ſidium, ohne Debatte und einſtimmig, ein Gehalt von $2500.00 nebſt freier Wohnung feſtgeſetzt. Für einen Privatſekretär des Allgemeinen Präſes dürfen bis zu $500.00 jährlich ausgegeben werden. Dasſelbe Komitee berichtete gegen eine Eingabe, in der die Er⸗ richtung einer präſidialen Amtswohnung befürwortet worden war. Die Synode war ebenfalls der Meinung, daß davon vorläufig abgeſehen werden ſollte. Dankesbeſchlüſſe. Die Synode beſchloß, herzlich zu danken: 1. Herrn Theo. Lange, der gleich zu Anfang durch Prof. L. Für⸗ bringer der Verſammlung einen in Deutſchland hergeſtellten, aber aus