# LCMS Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1911_S178 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 178 Verhandlungen der 28. Allgemeinen oder k. ob die Gemeinde jährlich mehr als 10 Prozent des geborgten Geldes zurückbezahlen kann; l. Unterſchrift des Paſtors und der Truſtees der Gemeinde; m. Empfehlung des Diſtriktspräſes. 7. Die Gemeinden, welche Geld aus der Kaſſe geborgt haben, ſollen gehalten ſein, jährlich 10 Prozent davon zurückzuzahlen, und zwar fünf Jahre lang. Im ſechſten Jahre ſoll die noch übrige Summe zurückerſtattet werden. Kann die Gemeinde dieſe noch übrige Schuld im ſechſten Jahre nicht entrichten, ſo ſoll ſie um Verlängerung des Termins einkommen und dann wiederum jährlich 10 Prozent zurück⸗ zahlen. 8. Die Gemeinden welche Geld aus der Kaſſe borgen, ſollen ge⸗ halten ſein, dafür eine Note und eine Hypothek (mortgage) auszuſtellen. Kann eine Gemeinde keine Hypothek geben, ſo müſſen die Noten von zwei gutſtehenden vermögenden Gliedern der Gemeinde endoſſiert werden. 9. Tritt in der Kommiſſion eine Vakanz ein, ſo ſind die übrigen Glieder derſelben ermächtigt, ſich mit Vorwiſſen des Allgemeinen Präſes zu ergänzen. 10. Sollte in einer Gemeinde eine Trennung entſtehen, ſo ſoll das Eigentum derſelben, ſoweit die Synode darauf noch Anſpruch hat, dem Teile verbleiben, der unſerer Synode treu bleibt; im entgegengeſetzten Falle ſoll die Kommiſſion gehalten ſein, die etwa noch rückſtändige Schuld einzuklagen. Durch eine Bitte des Herrn Präſes H. Schulz veranlaßt, wurde der Kommiſſion von der Synode die Anweiſung zuteil, die Notlage der unterſtützungsbedürftigen Gemeinden im weſtlichen Kanada beſonders zu berückſichtigen, da der Minneſota⸗ und Dakota⸗Diſtrikt dieſe Laſt nicht allein tragen kann. Beſchloſſen, daß alle Gelder, die auf ein nur in einem ge⸗ wiſſen Diſtrikt zirkulierendes Rundſchreiben hin geſammelt werden, der betreffenden Diſtrikts⸗Kirchbaukaſſe zukommen und der Gemeinde aus dieſer nach den Beſtimmungen des Diſtrikts geliehen werden ſollen. (Ein zweiter Vorſchlag über Gelder, die durch in der ganzen Synode zirkulierende Bittſchreiben erlangt werden, wurde von der Synode auf den Tiſch gelegt.) Legate. Sechs Legate hatte die Legatkommiſſion zu verwalten. 1. Legat: Erſparniſſe einer Pfarrfrau; Summe $1000.00. Das Steinfathſche Legat im Betrag von $47.50 iſt dem erſten Legat bei⸗ gegeben. Der Ertrag fließt in die Allgemeine Innere Miſſionskaſſe. Einnahme: $52.80. 2. Legat: Heitmiller⸗Legat; Summe: $1000.00. Der Ertrag iſt für arme Studenten beſtimmt. Einnahme: $200.00.