# LCMS Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1911_S153 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 13. Delegatenſynode von Miſſouri, Ohio u. a. St. 1911. 153 und P. C. C. Schmidt als Glieder dieſes Komitees, deren Arbeit der St. Louis⸗Paſtoralkonferenz zur Approbation vorzulegen iſt. 4. Ihr Komitee empfiehlt, der Kommiſſion, Prof. E. A. W. Krauß und P. J. Schlerf, für ihre unermüdliche Arbeit den Dank der Synode auszu⸗ ſprechen. Reviſion des Geſangbuchs. Auf der Delegatenſynode in Fort Wayne wurde ein Komitee, be⸗ ſtehend aus den Paſtoren J. Schlerf, Prof. A. Crull und Prof. O. Hatt⸗ ſtädt, eingeſetzt, das der nächſten Delegatenſynode beſtimmte Reviſions⸗ vorſchläge unterbreiten ſollte. Dieſes Komitee hat ſich ſeiner Aufgabe mit großem Fleiße unterzogen, wie zu erſehen iſt aus den von ihm auf⸗ tragsgemäß in „Lehre und Wehre“ veröffentlichten Artikeln. Die vollendeten Arbeiten und die vollſtändigen Vorſchläge dieſes 1908 eingeſetzten Komitees wurden von dem Allgemeinen Präſidium ſchon längere Zeit vor der Synodalverſammlung dieſes Jahres zur Begutachtung einem Komitee übergeben, das aus P. Fr. Bruſt und den Profeſſoren J. H. C. Käppel und W. Schaller, ſämtlich in Con⸗ cordia, Mo., wohnhaft, beſtand. Dieſes Komitee unterbreitete der Ehrw. Synode den folgenden aus⸗ führlichen Bericht: „Wenn von einem Buche eine neue Auflage nötig geworden iſt, ſo wird es oft von dem Verfaſſer oder von einem andern berufenen und fähigen Kenner des Buches durchgeſehen. Eine ſolche nochmalige Durch⸗ ſicht nennt man Reviſion. Das Buch wird revidiert, um etwaige Fehler zu beſeitigen. Oft werden nur wenige und geringfügige, zuweilen aber auch tiefgehende Änderungen, durch welche das Buch völlig umgeſtaltet wird, vorgenommen. „Von einer neuen Auflage unſers Geſangbuchs kann man nicht reden, denn es wird fort und fort gedruckt, und jährlich werden viel tauſend Exemplare davon verkauft. Und ebenſowenig kann unter uns von einer Umgeſtaltung oder eingreifenden Veränderung unſers Ge⸗ ſangbuchs nach Inhalt oder Form die Rede ſein. Wir haben das Buch von unſern Vätern geerbt, und es iſt uns in ſeiner jetzigen Geſtalt lieb. Wir werden nicht etwa mit der Zeit der herrlichen alten Lieder über⸗ drüſſig, ſondern je öfter und je länger wir ſie leſen, beten, ſingen, deſto wertvoller wird uns der köſtliche Inhalt, deſto verſtändlicher werden uns die altbekannten Worte, deſto anheimelnder die lieblichen Weiſen, nach welchen unſere Lieder geſungen werden. „Aber eben weil das Geſangbuch ſo hoch in unſerer Achtung ſteht und von Jungen und Alten in Kirche, Schule und Haus ſo fleißig ge⸗ braucht wird, dürfen wir es wohl mit einem freundlich aufmerkſamen Auge revidieren, um etwaige Stäublein und Flecken zu entfernen. Unſer