# LCMS Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1911_S133 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 13. Delegatenſynode von Miſſouri, Ohio u. a. St. 1911. 133 und verdreifacht, dem Miſſionar aber auch doppelte und dreifache Arbeit aufgelegt haben. Die Kommiſſion hat ſich regelmäßig verſammelt und den In⸗ ſtruktionen der Synode gemäß ſich bemüht, dem Miſſionar beratend und ſtärkend zur Seite zu ſtehen. Sie mußte ſich durch die Wahl des P. C. J. Renz ergänzen, da der von der Synode gewählte P. M. Walker ſich nicht imſtande ſah, das Amt zu übernehmen. Der Kaſſenbericht, über deſſen genauere Informierung das Kaſſenbuch unſers Kaſſierers nebſt allen nötigen Belegen vorliegt, iſt in Kürze folgender: Kaſſenbeſtand am 1. März 1908 .................... $ 276.81 Einnahme vom 1. März 1908 bis zum 1. März 1911 .... 6079.58 $6356.39 Ausgabe vom 1. März 1908 bis zum 1. März 1911 ..... 5733.75 Kaſſenbeſtand ...................................... $622.64 Wenn jede Gemeinde nur ein Scherflein für die Judenmiſſion beiſteuert, wird ſie, ſolange ſie nicht erweitert und energiſcher in dieſer Stadt, in der jeder fünfte Bewohner ein Jude iſt, betrieben wird, zur Genüge haben. Gott. gebe auch ferner ſeinen Segen zu dieſem wichtigen Werke der Ehrw. Synode! Beſchloſſen: 1. die Kommiſſion zu ermächtigen, noch einen Miſſionar in dieſen Dienſt zu ſtellen, wenn ſie einen paſſenden Mann findet; 2. die Erwerbung eines Eigentums für unſere Judenmiſſion dem Ermeſſen der Kommiſſion zu überlaſſen; 3. den geprüften Finanzbericht anzunehmen. überblick über alle Miſſionen der Synode. Beſchloſſen, daß unſer alter Miſſionsfreund, P. Friedrich Sievers, alljährlich eine Zuſammenſtellung aller Miſſionen gebe. Konſtitutionelle Sachen. Allgemeines Präſidium. Im Anſchluß an diesbezügliche Eingaben berichtete Komitee No. 2, wie folgt: I. „Ihr Komitee, das die Eingabe das Allgemeine Präſidium, reſp. das Präſeskollegium betreffend zu prüfen hatte, erlaubt ſich, einer Ehrw. Synode folgendes als Ergebnis ſeiner Beratung zu unterbreiten. „Um mit den Worten der Eingabe zu reden, ſo halten wir dafür, daß die hohe Verantwortlichkeit, welche die Größe, Herrlichkeit und Mannigfaltigkeit des über unſere Synode ausgeſchütteten Segens uns