# LCMS Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1911_S111 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 13. Delegatenſynode von Miſſouri, Ohio u. a. St. 1911. 111 8. der bisherigen Kommiſſion für fremdſprachige Miſſionen, die uns ſo viele Jahre treu gedient hat, den herzlichſten Dank der Synode auszuſprechen. Eſten⸗ und Lettenmiſſion. Beſchloſſen, auf dieſem großen und wichtigen Feld einen wei⸗ teren Miſſionar anzuſtellen. Litauermiſſion. Beſchloſſen, einen dritten Miſſionar für dieſe Miſſion an⸗ zuſtellen. Polenmiſſion. Die Kommiſſion ſoll gehalten ſein, ſich nach einem weiteren Arbeiter für dieſe Miſſion umzuſehen. Die Hypothek von $2000.00, die auf dem Eigentum der polniſchen Gemeinde in Baltimore laſtet, ſoll aus der allgemeinen Kaſſe für fremd⸗ ſprachige Miſſionen beſtritten werden. Perſermiſſion. Beſchloſſen, die von Brüdern im Oſten gegründete Miſſion unter Perſern, wie ſie jetzt beſteht, zu übernehmen und unter die Aufſicht der Kommiſſion zu ſtellen. Die Paſtoren A. v. Schlichten und K. Kretzmann ſollen als Sub⸗ kommiſſion dienen. Finnenmiſſion. Beſchloſſen, die Miſſion unter Finnen in Arizona zu über⸗ nehmen und ſie der Kommiſſion für fremdſprachige Miſſionen zu unter⸗ ſtellen. Die Synode nahm auch den Kaſſenbericht dieſer Kommiſſion an. Der Raum erlaubt es nicht, den ganzen überſichtlichen, ins einzelne gehenden Kaſſenbericht des Herrn F. Haffenreffer hier abzudrucken. Ein Auszug iſt oben gegeben. Der folgende Bericht der Prüfungskommiſſion war dem Kaſſenbericht beigefügt: „Boſton, den 17. März 1911. „Wir, die Unterzeichneten, haben die Bücher des Schatzmeiſters Herrn R. F. Haffenreffer nachgeſehen, mit den Belegen verglichen und erklären beifolgenden Auszug für richtig. Der Kaſſenbeſtand am 10. März war $1653.30. „Das Komitee: „Emil Reichenbach. „Henry Dickhaut. „Rudolf Biſchoff.“ d. Taubſtummenmiſſion. Die Empfehlungen von Komitee No. 9 in Abſicht auf dieſe Miſ⸗ ſion lauteten, wie folgt: 1. Da nach dem Bericht der Kommiſſion für dieſe Miſſion die Kaſſe hierfür faſt beſtändig in Not iſt, da ferner nach dem Dafürhalten