# LCMS Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1911_S32 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 32 Verhandlungen der 28. Allgemeinen oder 5. daß es Regel ſei, daß ganz engliſche Gemeinden ſich dem Eng⸗ liſchen Diſtrikt anſchließen, daß es aber ſchließlich dem Urteil jeder Ge⸗ meinde überlaſſen werde, welchem Diſtrikt ſie ſich anſchließen will, natürlich ohne dabei den Grundſatz der chriſtlichen Liebe außer acht zu laſſen, und daß es keinen Tadel in ſich ſchließen ſoll, wenn Gemeinden aus beſonderen Gründen nicht dieſer Regel Folge leiſten; 6. daß das Concordia⸗College zu Conover, N. C., der Allgemeinen Synode überwieſen werde; 7. daß die Frage, wann und wie oft der Engliſche Diſtrikt ſich ver⸗ ſammeln ſoll, der Beſtimmung dieſes Diſtrikts überlaſſen bleibe. Die Engliſche Synode verwies dann dieſe Sätze ihren Gemeinden zur Beſprechung und Annahme oder Ablehnung. Die Gemeinden haben nun ihre Stimmen abgegeben, und folgendes iſt das Ergebnis der Ab⸗ ſtimmung: 30 Gemeinden haben für Vereinigung mit unſerer Synode geſtimmt unter der Vorausſetzung, daß die Synode als Engliſcher Diſtrikt aufgenommen wird und die Sätze angenommen werden; 3½ Stimmen wurden abgegeben für Vereinigung durch Verſchmelzung mit der Deutſchen Synode; 11½ ſind gegen jede Vereinigung gefallen, und 8 Gemeinden haben nicht geſtimmt und werden als zuſtimmend an⸗ geſehen, nämlich daß die Synode ein Diſtrikt unſerer Synode werde. (Auch nach Lutheraner 1911, S. 55.) Die Vorſchläge, welche das Komitee in dieſer Angelegenheit zu machen gedenkt, wird es der Synode auf ihrer Verſammlung in St. Louis mündlich vorlegen. Fr. Bente. J. W. Miller. Komitee 3, das dieſen Bericht begutachten ſollte, hatte ſich im Auftrag des Allgemeinen Präſidiums ſchon am Tage vor der Er⸗ öffnung der Synode in St. Louis eingeſtellt und die nötigen Vor⸗ arbeiten getan, damit die Verhandlungen mit der engliſchen Schweſter⸗ ſynode gleich aufgenommen werden könnten. Die teure Schweſterſynode hatte ſich denſelben Ort — St. Louis — und dieſelbe Sitzungszeit erkoren, ihre Vorarbeiten auch ſo weit ge⸗ fördert, daß Verhandlungen eventuell gleich beginnen könnten. Am zweiten Sitzungstage, Donnerstagvormittag, erſchien ein Komitee der Engliſchen Synode, überbrachte in deren Namen die herzlichſten Grüße und ſprach den Wunſch aus, daß gerade auch die vorliegende Frage der Vereinigung beider Synoden in einer ſolchen Weiſe erledigt werden möchte, daß die Sache für alle Zeiten zum Segen der ganzen lutheriſchen Kirche geregelt ſei. Es wurde ein Komitee ernannt, das der in der Church of our Redeemer verſammelten engliſchen Schweſterſynode die innigſten Grüße der Deutſchen Synode übermitteln ſolle. Am Donnerstagnachmittag hörte die Synode den Bericht des Komitees 3 und beſchloß, ihn Punkt für Punkt durchzunehmen. Er lautete, wie folgt: