# LCMS Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1911_S3 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) [Keine Folio gedruckt — Kapitelanfang.] Verhandlungen der Dreizehnten Delegatenſynode, verſammelt zu St. Louis, Mo., vom 10. bis zum 20. Mai 1911. ————— J. N. J. In der Kirche zum Heiligen Kreuz zu St. Louis, Mo., verſammelte ſich am 10. Mai, vormittags um zehn Uhr, die große Schar der Abgeordneten und viele ſonſtige Glieder der Deutſchen Ev.⸗Luth. Synode von Miſſouri, Ohio u. a. St. „Komm, Heiliger Geiſt, HErre Gott!“ ſang die mächtige Verſammlung und eröffnete damit die 28. Verſammlung der Allgemeinen Synode, die 13. Delegatenſynode. Vizepräſes P. Brand hielt die Eröffnungspredigt. Auf Grund von Jeſ. 51, 16 ermunterte er die verſammelten Vertreter der Synode, doch unermüdlich und freudig das Werk der Synode fortzuführen, ſintemal es nicht ein rein äußerliches ſei, ſondern vielmehr eine Ausrichtung des Wortes, des reinen, lauteren Gotteswortes, das den Segen des HErrn mit ſich führt. Unmittelbar nach dem Eröffnungsgottesdienſt, deſſen Feierlichkeit auch durch gediegene Lieder des wohlgeübten Gemeindechors erhöht worden war, gaben viele — leider nicht alle — Herren Deputierten ihre Beglaubigungsſchreiben ab an ein Komitee, das nebſt andern ſchon vorher vom erſten Vizepräſes, P. F. Pfotenhauer, ernannt worden war. Dieſer war es auch, der am Nachmittag in Abweſenheit des Allgemeinen Präſes D. F. Pieper die erſte Sitzung der Synode eröffnete. Das Beglaubigungskomitee, das in der ganzen Mittagszeit angeſtrengt gearbeitet hatte, um eine vollſtändige Liſte vorlegen zu können, verlas das Reſultat ſeiner Regiſtrierung. Doch wurde, während dies Komitee berichtete (und noch an den folgenden Tagen), eine große Anzahl von Beglaubigungsſchreiben eingereicht, ſo daß die Liſte bei ihrer erſten Verleſung auf Vollſtändigkeit nicht Anſpruch machen konnte.¹) 1) Auch bei der zweiten Verleſung wurde die Liſte noch nicht ganz korrekt, obwohl das Beglaubigungskomitee ſich alle Mühe gegeben hatte, die Liſte zu vervollſtändigen. Eine Hauptſchwierigkeit iſt bei jeder Synodalverſammlung die, daß die zahlreichen Abweichungen von den ein Jahr früher hergeſtellten Diſtriktsliſten nicht zeitig, und zwar ſchriftlich, zur Kenntnis des Sekre-