# LCMS Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1905_S168 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 168 Verhandlungen der 26. Allgemeinen oder werde. In mehreren größeren Conferenzen wurde die Sache von der Committee perſönlich vorgetragen. „Aber alle dieſe Bemühungen hatten im Anfang wenig Erfolg. Erſt als einige größere Paſtoral⸗ und Lehrerconferenzen ſich für die Sache erwärmten und unſere Committee ein Probeheft mit Schüler⸗ arbeiten ausſandte, geſtalteten ſich die Ausſichten günſtiger. Beſon⸗ ders bei den Lehrern ſchlug letzteres durch. „Die große Mehrzahl hatte unter dem Eindrucke geſtanden, daß für die Ausſtellung nur ganz beſonders excellente Leiſtungen in Be⸗ tracht kommen könnten, Leiſtungen, die bei ehrlicher Arbeit von Kindern überhaupt nicht hergeſtellt werden können. Das Probeheft überzeugte ſie aber, daß nur wirkliche, ehrliche Schularbeit gewünſcht wurde, und ermuthigte ſie, der Committee ihre Betheiligung an dem Werke zuzuſichern. „Indem unſere Committee gerade für wirkliche Schularbeit und nicht für eine Sammlung von Schauſtücken eintrat, handelte ſie ganz im Sinne der Beamten der Louisiana Purchase Exposition. Prof. H. Rogers, der Chef des Departments of Education, betonte ſowohl in ſeinen Publicationen als auch mündlich, wie wünſchenswerth es ſei, daß durch ehrliche Arbeit wirklich ein Einblick in die Verhältniſſe und Leiſtungen der höheren und niederen Schulen ermöglicht werde, und daß eine Schauſtellung von für dieſe Gelegenheit beſonders und lange vorher vorbereiteten Prunkſtücken durchaus werthlos ſei. „Das genannte Probeheft erſchien im Januar 1903, und einige Monate nachher hatten ſo viele Paſtoren und Lehrer Beiträge zur Schulausſtellung verſprochen, daß unſere Committee ſich der Hoffnung hingeben durfte, das Unternehmen ſei nun geſichert. Und als im Juli 1903 unſere Committee zur Durchſicht aller an das Concordia Pub- lishing House geſandten Schularbeiten nach St. Louis reiſte, fand ſie ihre Erwartungen beſtätigt. Freilich, eine ſo große und allgemeine Betheiligung der Lehrer und ſchulehaltenden Paſtoren, wie wir ſie gewünſcht und angeſtrebt hatten, fanden wir nicht, aber immerhin war das eingeſandte Material reichlich genug, um einmal eine ſchöne und ſehenswürdige Ausſtellung herzurichten, und auch verſchieden⸗ artig genug, daß es einen wirklichen Einblick in die Verhältniſſe und Leiſtungen unſerer im ganzen Lande verbreiteten lutheriſchen Stadt⸗ und Landſchulen gewährte. Im Laufe der folgenden Monate, ſogar bis zur Eröffnung der Weltausſtellung, kamen noch einzelne Bei⸗ träge hinzu. „Eine weſentliche Hülfe und Erleichterung der Arbeit gewährte unſerer Committee und allen Paſtoren und Lehrern, die ſich an der Schulausſtellung betheiligten, das Concordia Publishing House, in⸗