# LCMS Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1905_S129 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 11. Delegatenſynode von Miſſouri, Ohio u. a. St. 1905. 129 „Die Einnahme des Agenten läßt ſich, ſoweit dieſe Commiſſion in Betracht kommt, nicht controliren. In Bezug auf den Bericht des Allgemeinen Kaſſirers erlauben wir uns, auf den Beſtand der Bau⸗ kaſſe aufmerkſam zu machen. Die Eingabe des Kaſſirers vom 1. Fe⸗ bruar 1905, welche dieſe Kaſſe eingehend behandelt, verdient ein⸗ gehende Berückſichtigung von Seiten der Synode, und im Einklange mit derſelben empfehlen wir einer Ehrw. Synode, nach langer, reif⸗ licher Ueberlegung: „1. daß die jetzige Schuld in der Baukaſſe von $83,777.26 ge⸗ tilgt werde, ehe mit ferneren Neubauten begonnen wird; „2. daß die volle Summe der von der Synode bewilligten Gelder unterzeichnet und nicht weniger als zwei Drittel davon eingezahlt ſein müſſen, ehe Neubauten in Angriff genommen werden; „3. daß die verſchiedenen Diſtrictskaſſirer aufgefordert werden, dem Allgemeinen Kaſſirer über den Stand der Unterſchriften und Zahlungen für die Baukaſſe in ihren reſpectiven Diſtricten öfters und genau zu berichten; „4. daß die verſchiedenen Aufſichtsbehörden angewieſen werden, dem Allgemeinen Kaſſirer anzugeben: „a. wann ein Neubau in Angriff genommen werden ſoll, „b. die Contractſumme für ſolchen Neubau und „c. die Zahlungstermine. „Die Gemeinde in Denver ſollte unſerm Ermeſſen nach ange⸗ wieſen werden, der Synode für das unverzinsliche Darlehen von $2250.00 eine Note zu geben, und zwar mit dem Beſcheid, daß die⸗ ſelbe auch baldmöglichſt bezahlt werden muß, oder daß doch wenigſtens dann und wann Abſchlagszahlungen am Platze wären. „Auch die Gemeinde in Pueblo ſollte ermahnt werden, von Zeit zu Zeit Abſchlagszahlungen auf ihre Note von $2632.25 zu machen. Hochachtungsvoll, Die Reviſionscommiſſion: J. G. Landenberger, Louis H. Gilſter, William Schlake. St. Louis, 19. Mai 1905.“ (Bericht der Reviſionscommiſſion.) „Bei jeder Verſammlung der Delegatenſynode ſtellt ſich die Nothwendigkeit heraus, neue Bauten für dieſe und jene Lehranſtalt zu beſchließen. Unſere Synode iſt ſehr wohl im Stande, das für dieſe Bauten nöthige Geld innerhalb einer beſtimmten Zeit, z. B. in einem Jahre, aufzubringen. Aber wie geht es regelmäßig? Das Unter⸗ ſchreiben und Einzahlen der Gelder geſchieht ſo unregelmäßig, ſäumig und kärglich, daß oft bis zur nächſten Verſammlung, alſo nach drei Jahren, die nöthige Summe noch nicht vorhanden iſt. Wie oft in der [Signatur am Fuß der Seite: „9“]