# LCMS Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1905_S116 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 116 Verhandlungen der 26. Allgemeinen oder J. A. Theiß; ‚Sechs Orgelcompoſitionen‘ von G. A. Käppel; ‚Geiſt⸗ liche Lieder für Männerchöre‘, Heft 4 bis 9; ‚Singet dem HErrn! Eine Sammlung geiſtlicher Geſänge für gemiſchte Chöre‘, Heft 1 bis 3; ‚Katechismuspredigten‘, Band I, von P. C. C. Schmidt. „In Arbeit ſind und ſehen ihrer Fertigſtellung entgegen: ‚Lei⸗ chenreden‘ von P. C. Groß; ‘Hymnal for Evangelical Lutheran Missions’, eine Sammlung von 202 theils aus unſerm deutſchen Ge⸗ ſangbuch überſetzten, theils einigen andern ausgewählten kirchlichen Liedern; Schwans Katechismus, deutſch⸗engliſch (Parallel⸗Ausgabe). „Die Herausgabe einer ‘History of the United States’ konnte leider noch nicht ausgeführt werden, da bis Dato das nöthige Manu⸗ ſcript noch nicht eingelaufen iſt. Ein beklagenswerther Zuſtand iſt es, daß immer noch ein großer Procentſatz unſerer Gemeindeſchulen nicht alle unſere Schulbücher eingeführt und in Gebrauch hat; wir möchten daher bei dieſer Gelegenheit es allen ans Herz legen, doch dahin zu wirken, daß überall in unſern Gemeindeſchulen alle von der Synode herausgegebenen Schulbücher eingeführt werden; wir werden durch Einführungs⸗ und Umtauſchpreiſe auf geſchehene Nach⸗ frage hin alle, die dies zu thun beabſichtigen, hierin unterſtützen. Daß durch dieſen Uebelſtand der Synode jährlich eine große Summe entgeht, wird ſich jeder leicht vorſtellen können. Da unſere Bücher auch durch Buchhändler verkauft werden, iſt es uns nicht möglich zu erfahren, in welchen Schulen unſere Bücher gebraucht werden und in welchen nicht, nicht einmal in den großen Städten. Der vorge⸗ nannte Uebelſtand iſt auch zugleich Eine Löſung der Frage, die uns oft geſtellt wurde, warum das Buchgeſchäft der Synode mit dem Wachsthum derſelben nicht gleichen Schritt hält. In vielen Fällen mögen die Umſtände derart ſein, daß man mit den Staatsſchulen concurriren muß, aber es könnte doch noch viel, viel mehr für unſere Sache in dieſer Hinſicht gethan werden. Sodann muß man noch bedenken, daß wir inſtructionsgemäß das beſte Material gebrauchen und keine Koſten ſcheuen, unſere Bücher ſo dauerhaft wie nur möglich herzuſtellen, ohne Aufſchlag des Preiſes. Dieſes wurde auch von Fachmännern auf der Weltausſtellung in St. Louis letztes Jahr an⸗ erkannt, und für unſere Geſammtausſtellung wurde uns der Grand Prize und für typographiſche Arbeit die goldene Medaille zuerkannt. „Von Profeſſoren unſerer Lehranſtalten erging ein Geſuch an uns betreffs der Herausgabe eines Text⸗ oder Lehrbuches über Nationalliteratur. Doch da die Herausgabe eines ſolchen Werkes nicht in unſern Geſchäftskreis gehört, ſo verwieſen wir dieſe Ange⸗ legenheit an die Ehrw. Facultät zu St. Louis, die hierüber näheren Aufſchluß geben wird.