# LCMS Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1905_S114 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 114 Verhandlungen der 26. Allgemeinen oder 7. Beſchloſſen, daß bei Gründung von Gemeinden auf Miſſionsplätzen dem Intereſſe der Sprache in der Weiſe Rechnung getragen werde, daß, je nachdem das deutſche oder engliſche Element vorherrſcht, man die deutſche oder engliſche Sprache vorherrſchen laſſe, ohne das andersſprachige kirchliche Hausgeſinde darüber zu verſäumen. 8. Beſchloſſen, daß, weil durch die drei letzten Beſchlüſſe die Intereſſen der Ehrw. Engliſchen Miſſouri⸗Synode berührt wer⸗ den, unſere Synode ſich mit erſtgenannter Synode betreffs dieſer Angelegenheit verſtändige. 9. Beſchloſſen, daß behufs ſolcher Verſtändigung mit der Ehrw. Engliſchen Miſſouri⸗Synode eine Committee vom Präſes un⸗ ſerer Synode ernannt und dahin inſtruirt, resp. bevollmächtigt werde, alle in Frage kommenden Intereſſen unſerer und der Engliſchen Miſſouri⸗Synode im Verein mit letzterer zu berathen und aufs beſte zu ordnen. 10. Beſchloſſen, daß genannte Committee der Ehrw. Eng⸗ liſchen Schweſterſynode von Miſſouri erkläre, unſere Synode könne zwar das ihr von erſterer unentgeltlich angebotene Gymnaſium zu Winfield im Staate Kanſas nicht übernehmen, weil ſie keinen Ge⸗ brauch dafür habe, ſei aber bereit, dieſe Anſtalt als Anſtalt der Eng⸗ liſchen Miſſouri⸗Synode auch fernerhin — zunächſt für das folgende Triennium — zu unterſtützen, und zwar je nach Befund der von ihr (der Synode) durch ihren Präſes beſtellten Committee; doch ſolle letztere die Summe von $3000.00 jährlich, falls ſie dieſelbe in dieſer Höhe für nöthig befindet, nicht überſchreiten. 11. Beſchloſſen, daß die Eingabe des Conover Local Mis- sion Board betreffs der Regelung der Miſſionsarbeit im Südoſten unſers Landes zur Berathung, resp. Beſchlußfaſſung dem Oeſtlichen Diſtrict unſerer Synode überwieſen werde. Directorium, Agentur und Kaſſe. „Das Directorium des Concordia Publishing House erlaubt ſich hiermit, einer Ehrw. Synode Bericht zu erſtatten über ſeine Thätig⸗ keit während des letzten Synodaltermins vom 1. Februar 1902 bis zum 1. Februar 1905. „Mit Dank gegen Gott müſſen wir auch dieſes Mal bekennen, daß er mit ſeinem reichen Segen ſichtlich bei uns war, und daß wir durch ſeine ſchützende Hand vor Sturm⸗ und Feuerſchaden und be⸗ denklichen Unglücksfällen verſchont geblieben ſind.