# LCMS Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1905_S81 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 11. Delegatenſynode von Miſſouri, Ohio u. a. St. 1905. 81 1. Beſchloſſen, daß die von der Commiſſion geſchehene Wahl Herrn P. O. H. Reſtins, ſowie die des Herrn Chas. E. Hauſelt gutgeheißen, resp. beſtätigt wird. 2. Beſchloſſen, daß die Synode die von der Commiſſion ſpäter vollzogene Wahl des P. O. H. Reſtin zum Geſchäftsführer, Kaſſirer und Hülfsmiſſionar gutheißt, resp. beſtätigt. 3. Beſchloſſen, daß die Zweigſtationen in Hamburg und Bremen auch noch fernerhin in ihrem Beſtand gehalten werden. 4. Beſchloſſen, daß in Erinnerung gebracht werde, es möchten doch alle diejenigen, welche Schiffsſcheine und Fahrkarten entweder für ſich ſelbſt oder für andere benöthigt ſind, dieſe durch das Pilgerhaus beziehen und ſo durch die letzterem dafür gewährte Vergütigung die Emigrantenmiſſion unterſtützen helfen. 5. Beſchloſſen, daß die in manchen Punkten nöthig ge⸗ wordene Abänderung des Regulativs von der Miſſionscommiſſion beſorgt und dieſes den jetzigen Verhältniſſen entſprechende, revidirte Regulativ der nächſten Verſammlung der Allgemeinen Synode zur Beſtätigung vorgelegt werde. 2. In Baltimore. „Im Verlauf der ſeit der letzten Delegatenſynode verfloſſenen drei Jahre iſt das Werk der hieſigen Emigrantenmiſſion in gewohnter Weiſe fortgeführt worden. Der Agent hat ſich der hier landenden Einwanderer, ſowohl derer, die direct an ihn gewieſen waren, als auch anderer, bei denen dies nicht der Fall war, treulich angenommen und hat ihnen mit Rath und That beigeſtanden, ſowohl bei ihrem Aufenthalt im hieſigen Hafen wie bei ihrer Weiterreiſe ins Innere des Landes. Auch iſt er bereit geweſen, ſolchen zu dienen, die von hier aus nach Europa reiſen, durch Beſorgung von Schiffsſcheinen und Fahrkarten. In dieſer Hinſicht könnte der Emigrantenmiſſion mancher Vortheil zugewendet werden, wenn alle, die aus unſern Kreiſen die alte Heimath beſuchen, ſich an unſern Agenten wenden würden. Beſonders aber iſt er darauf bedacht geweſen, einwan⸗ dernde Glaubensgenoſſen an unſere Paſtoren und Gemeinden zu weiſen, damit ſie, am Ziel ihrer Reiſe angelangt, ſich einer unſerer Gemeinden anſchließen möchten. Dabei wurden Schriften unſerer Synode, beſonders ‚Rathſchläge für Einwanderer‘, Kalender und Zeitſchriften, vertheilt. Die Zahl der ausgetheilten Kalender be⸗ trägt jährlich etwa 1000, die anderer Schriften noch mehr. Woimmer es ſich thun läßt, wird dabei den Ankömmlingen noch ein ernſtes [Signatur am Fuß der Seite: „6“]