# LCMS Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1905_S75 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 11. Delegatenſynode von Miſſouri, Ohio u. a. St. 1905. 75 für die Miſſionare ſo ſichtlich erhört worden iſt, ſo hoffen und glauben wir auch zuverſichtlich, daß gleicher Weiſe auch alle Ihre Gebete für das Miſſionswerk ſelbſt, für die Ausbreitung des Evangeliums unter den Heiden, nicht vergeblich geweſen, ſondern vor Gott angenehm und erhört ſind und als ſolche auch noch offenbar werden müſſen, wenn ſeine Stunde gekommen ſein wird. „Mit dieſem aufrichtigen Dank für Ihre thätige Mitarbeit an unſerm Miſſionswerk verbinden wir den herzlichen Segenswunſch, daß der treue Gott alle Ihre Berathungen zum Wohle unſerer luthe⸗ riſchen Kirche ausſchlagen laſſe, alle Ihre Arbeiten mit gedeihlichem Fortgang ſegnen und Ihnen einen Sieg nach dem andern verleihen wolle. — Barugur, Indien, den 20. März 1905.“ (Gruß der Miſ⸗ ſionare aus Oſtindien.) 1. Beſchloſſen, daß die Synode ihren Dank gegen Gott und ihre Freude darüber ausſpricht, daß unſere Miſſion in Oſtindien ſo ſichtlich Gottes Schutz und Segen hat erfahren dürfen. 2. Beſchloſſen, daß in den Lehranſtalten der Synode — beſonders aber im Seminar zu St. Louis — durch geeignete Vor⸗ träge über Heidenmiſſion Luſt, Liebe und Eifer für den Dienſt in der oſtindiſchen Miſſion erweckt werde, und daß die Paſtoralcon⸗ ferenzen Umſchau halten, ob nicht begabte jüngere Paſtoren in ihrer Mitte ſich befinden, welche geneigt wären, in den Dienft der oſtindi⸗ ſchen Miſſion zu treten. 3. Beſchloſſen, daß Herr Prof. O. Hattſtädt beauftragt werde, den Gruß unſerer Miſſionare aus Oſtindien mit einem Gegen⸗ gruß der Synode in deren Namen zu beantworten. Emigrantenmiſſion. 1. In New York (einſchließlich der Zweigſtationen zu Hamburg und Bremen). „Gottes Schutz und Segen hat auch in den verfloſſenen drei Jahren auf dem Werk der Emigrantenmiſſion in New York geruht. Die eigentliche Miſſionsarbeit wurde auch in dieſen Jahren von unſerm Miſſionar, Herrn P. S. Keyl, in aller Treue ausgerichtet. Sowohl im Pilgerhaus als auch auf der Einwandererſtation Ellis Island wurden wiederum Tauſende von lutheriſchen Einwanderern berathen und beeinflußt zur Förderung ihres geiſtlichen und leiblichen Wohles und, ſoweit das möglich war, in rechtgläubige lutheriſche Ge⸗ meinden gewieſen. Gute lutheriſche Schriften, wie Kalender, Pre⸗ digten, Zeitſchriften und Bücher, wurden an Tauſende unentgeltlich