# LCMS Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1905_S69 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 11. Delegatenſynode von Miſſouri, Ohio u. a. St. 1905. 69 was ja auch bei dem großen Mangel an Arbeitern im eigenen Lande nicht zu verwundern iſt. „Möge aber eine Ehrw. Synode bei ihren vielen und großen Arbeiten die Miſſion im fernen Auſtralien und Neuſeeland nicht über⸗ ſehen! Die Kinder dieſer Welt können uns da zum Vorbild dienen. Americaniſchen Geſchäftsleuten iſt jener Welttheil nicht zu entfernt, ihre Waaren dort an den Mann zu bringen. Von uns begehrt man Köſtlicheres — ſollte uns der Markt zu fern oder zu gering ſein? Wir ſchließen mit einem Wort des ſeligen D. A. Gräbner: ‚Auch von dem auſtraliſch⸗lutheriſchen Zion darf und ſoll das Pſalmwort gelten: „Wünſchet Jeruſalem Glück; es müſſe wohl gehen denen, die dich lieben.“ Gott erhalte ſie und uns in der Wahrheit und ſegne auch durch unſern Dienſt unſere lieben Brüder in Auſtralien und Neu⸗ ſeeland!‘“ (Bericht der Commiſſion für Innere Miſſion.) 1. Beſchloſſen, daß alle Glieder unſerer Gemeinden drin⸗ gend erſucht werden, mit ihren Gaben doch fleißiger die Kaſſe für die Innere Miſſion unterſtützen zu wollen, damit den armen Reiſepredi⸗ gern ihr ohnehin kärglicher Gehalt zur rechten Zeit bezahlt werden könne. 2. Beſchloſſen, daß die Gemeinden herzlich gebeten werden, den Haupttheil der Gaben auf ihren Miſſionsfeſten der Kaſſe für die Innere Miſſion zuzuweiſen. 3. Beſchloſſen, daß diejenigen Diſtricte, welche neben der Verſorgung der Reiſeprediger auf ihrem eigenen Gebiete einen Ueber⸗ ſchuß an die Allgemeine Innere Miſſionskaſſe abzuliefern im Stande ſind, dringend erſucht werden, nach vierteljährlicher Auszahlung der Gehalte für die Reiſeprediger im eigenen Diſtrict den in ihrer Kaſſe befindlichen Ueberſchuß ungeſäumt der Kaſſe für die Allgemeine Innere Miſſion zuzuſenden. 4. Beſchloſſen, daß unſere Gemeinden herzlich gebeten werden, die Miſſion in Berlin, Deutſchland, auch fernerhin — und zwar noch kräftiger als bisher — mit Geldmitteln zu unterſtützen. 5. Beſchloſſen, daß die Gemeinden erinnert werden, nicht zu vergeſſen, daß auch die ſächſiſche Freikirche der Unter⸗ ſtützung in reichlicher Weiſe bedarf. Und dies um ſo mehr, als unſere Synode der ſächſiſchen Freikirche das Verſprechen gegeben hat, für die Miſſion in Hamburg, Deutſchland, nicht nur einen Paſtor zu ſtellen, ſondern auch den jährlichen Gehalt für denſelben aufzubringen. Ein Zuſchuß für die Fortführung der Hamburger Stadtmiſſion im Betrage von $500.00 bis $600.00 jährlich iſt unbedingt nöthig. 6. Beſchloſſen, daß durch die Innere Miſſionscommiſſion eine beſondere Kaſſe, wie für Berlin, ſo auch für Hamburg, zwecks