# LCMS Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1905_S57 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 11. Delegatenſynode von Miſſouri, Ohio u. a. St. 1905. 57 dieſe ganze Angelegenheit (das Geſuch der Gemeinde in Hamburg) ,in die Hände der ſächſiſchen Freikirche legt mit der Erklärung, daß ſie, die Allgemeine Synode, erbötig iſt, ſowohl den Mann zu ſtellen als auch die nöthigen Geldmittel zu verabfolgen, falls ſie, die ſäch⸗ ſiſche Freikirche, es für gerathen hält, ſich mit dieſer Miſſion zu be⸗ faſſen.‘ (Siehe Bericht der 8. Delegatenſynode 1896, S. 129.) „Ihre Commiſſion erlaubt ſich, einer Ehrw. Synode Folgendes zu unterbreiten: Unter den drei vergangenen Synodaljahren zeich⸗ nete ſich das Jahr 1903 dadurch aus, daß bei jeder vierteljährlichen Vertheilung jedem Diſtrict die von ihm begehrte Summe voll und ganz zugewieſen werden konnte. Anders ſtand es im Jahr 1904. Nur im erſten Quartal konnten die Forderungen aller Diſtricte be⸗ friedigt werden; hingegen fehlten der Commiſſion im zweiten Quar⸗ tal $2554.17, im dritten Quartal $4279.08 und im vierten Quartal $2011.53. Während ferner im erſten Quartal 1905 nach Befriedi⸗ gung der Bedürfniſſe aller Diſtricte die Commiſſion ſich über einen Kaſſenvorrath von $292.14 freuen durfte, mußte ſie bei der jüngſten Vertheilung (April, 2. Quartal) mit Betrübniß auf ein Deficit von $2506.19 blicken. „Es bedarf wohl kaum der Erwähnung, daß Ihre Commiſſion bei dem Anblick eines ſo häufigen großen Mangels in der Kaſſe oft mit ſchwerem Herzen die vierteljährliche Vertheilung vorgenom⸗ men hat. Möchte doch die Allgemeine Innere Miſſionskaſſe reich⸗ licher bedacht werden! Ihre Commiſſion erlaubt ſich, den Wunſch auszuſprechen, daß diejenigen Diſtricte, die nach vierteljährlicher Auszahlung für das Miſſionswerk im eigenen Diſtrict einen Ueber⸗ ſchuß in ihrer Kaſſe aufzuweiſen haben, dieſen ungeſäumt an die All⸗ gemeine Innere Miſſionskaſſe abgeben möchten. Wären uns nicht z. B. der Mittlere und der Illinois⸗Diſtrict wieder in kräftiger Weiſe zu Hülfe gekommen, ſo wäre Ihre Commiſſion bei der Vertheilung in noch größerer Verlegenheit geweſen. „Wir erlauben uns, aufs neue die Bitte auszuſprechen, daß der Haupttheil der auf Miſſionsfeſten geſammelten Collecten der Kaſſe für Innere Miſſion zugewieſen werden möchte. „Da die Kaſſe für Unterſtützung der zur ſächſiſchen Freikirche gehörenden Miſſion in Berlin ein Deficit aufzuweiſen hat, ſo erlauben wir uns, um reichlichere Gaben für dieſe Kaſſe zu bitten. Da Herr P. Amling zugegen iſt, ſo erſuchen wir eine Ehrw. Synode, ihm Ge⸗ legenheit zu geben, Mittheilungen über die Miſſionsarbeit in Berlin zu machen. „Da das ehemalige Glied der Commiſſion, Herr Carl Eſemann, krankheitshalber zu reſigniren ſich genöthigt ſah, wurde Herr W.