# LCMS Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1905_S34 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 34 Verhandlungen der 26. Allgemeinen oder der alten, unbrauchbar gewordenen bauen laſſen. Letztere haben wir noch, ſo gut es ging, benutzt, bis die neue kam. Anſtatt der großen, die hauptſächlich im Gottesdienſt gebraucht wird, haben wir ſo lange ein Harmonium benutzt. Beide Orgeln befriedigen vollkommen.‘ „Die Koſten dieſer beiden Inſtrumente haben auch die von der Ehrw. Synode bewilligte Summe von $3000.00 nicht überſchritten. Wir glaubten, dies beſonders erwähnen zu müſſen, weil im Bericht des Allgemeinen Kaſſirers für eine ‚neue Orgel und Umbau einer andern $3427.18‘ angegeben ſind. In dieſer Summe des Herrn Kaſſirers iſt aber verſchiedenes andere mit einbegriffen. „6. Durch die Freundlichkeit des Herrn J. O. Piepenbrink iſt unſerer Anſtalt ein Legat von $200.00 zugefallen, welches die Auf⸗ ſichtsbehörde zur Anſchaffung eines Motors und Triebwerkes ver⸗ wandte. „7. Ganz beſonderer Erwähnung werth iſt gewiß auch dieſes, daß Herr Prof. Theo. Brohm am Ende des vorigen Schuljahrs und Herr Director E. A. W. Krauß am 15. März 1905 auf eine 25jährige Wirkſamkeit als Profeſſor, resp. als Director an dieſer Anſtalt zurück⸗ ſchauen konnten. „8. Endlich muß die Aufſichtsbehörde eine Ehrw. Synode um einige ganz nöthige Bewilligungen bitten, nämlich: „a. um Anſtellung eines weiteren Profeſſors. Um dieſe Bewilligung müſſen wir dringend bitten. Auch für den Fall nämlich, daß das Seminar in Seward, Nebr., ausgebaut und das ſechste Lehrjahr in Addiſon nicht eingerichtet wird, haben wir eine neue Lehrkraft unbedingt nöthig, wenn der Unterricht in der Anſtalt nicht Schaden leiden ſoll. Das wird auch die Ehrw. Synode wie Ein Mann erkennen, wenn ſie bedenkt, daß durch die Einrichtung der Uebungsſchule eine ganze Lehrkraft gewiſſermaßen für den Unterricht im Seminar verloren geht. Wie ſchon oben berichtet worden iſt, ſind die Herren Profeſſoren Backhaus und Rechlin die verantwortlichen Lehrer in der Uebungsſchule. Der eine iſt den ganzen Vormittag, der andere den ganzen Nachmittag in dieſer Schule beſchäftigt, und ſie können in dieſer Zeit nichts anderes übernehmen. „Dazu kommt zum andern noch dies, daß unſere zweite Klaſſe ſo groß war, daß ſie getheilt werden mußte, wenn der Unterricht mit Erfolg ertheilt werden ſollte. „Zieht man dazu endlich auch dies noch in Betracht, daß eine ſo große Anzahl von Schülern in der Muſik unterrichtet wird, ſo wird wohl jeder es erklärlich finden, daß wir ſo dringend um die Anſtellung einer weiteren Lehrkraft bitten.