# LCMS Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1902_S87 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) Zehnten Delegatenſynode von Miſſouri, Ohio u. a. St. 1902. 87 ſetzen und im Glauben zu vollenden entſchloſſen ſind.“ (Gruß und Bitte unſerer Miſſionare in Oſtindien.) Die Synode ſprach ihren Dank gegen Gott und ihre Freude darüber aus, daß unſere Miſſion in Oſtindien ſo ſichtlich Gottes Segen und Schutz hat erfahren dürfen. 1. Beſchloſſen, daß die Synode jederzeit von Herzen bereit iſt, ihre Miſſion in Oſtindien auf alle Weiſe zu unterſtützen. 2. Beſchloſſen, daß die Synode ſich bemühen wird, ſoviel immer in ihren Kräften ſteht, mehr Arbeiter für ihre Miſſion zu gewinnen. 3. Beſchloſſen, daß die Synode folgende zwei Anordnungen treffe: a. In ihren Gymnaſien — beſonders aber auf ihrem Seminar zu St. Louis — ſollen regelmäßige Vorträge über Heidenmiſſion von ſolchen Perſonen gehalten werden, welche inſonderheit dazu geeignet ſind, Luſt, Liebe und Eifer für den Dienſt in dieſer Miſſion zu erwecken. b. Die einzelnen Paſto⸗ ralconferenzen ſollen es ſich zur Aufgabe machen, Beſprechungen darüber anzuſtellen, wie dem Mangel an Arbeitern auf dem Miſſionsfelde in Oſt⸗ indien abgeholfen werden könne, und daneben fleißig Umſchau halten, ob ſich nicht Leute — namentlich jüngere Paſtoren — in ihrer Mitte finden, welche ſich für die Miſſion eignen, resp. für den Dienſt in derſelben ge⸗ wonnen werden können. Im Einklang mit obigen Beſchlüſſen wurden — und zwar inſonderheit von den Gliedern der Miſſionscommiſſion — noch herzliche Ermahnungen an die Synodalen gerichtet, doch dafür Sorge tragen zu wollen, daß dieſes unſer Miſſionswerk auch in ihren Gemeinden mit Luſt, Liebe und Eifer gepflegt werde. Vor allen Dingen ſollten auch Eltern, deren Söhne einen Beruf als Miſſionare unter die Heiden erhalten, willig ſein, ihre Söhne ziehen zu laſſen. 4. Beſchloſſen, daß Herr Prof. Fürbringer beauftragt werde, den Gruß unſerer Miſſionare aus Oſtindien mit einem Gegengruß unſerer Synode in deren Namen zu beantworten. Emigrantenmiſſion. 1. In New York. „Wiederum iſt ein Zeitraum von drei Jahren verfloſſen, ſeit wir über die Thätigkeit der Emigrantenmiſſion in New York an die Ehrw. Synode berichtet haben. Unſer diesmaliger Bericht, die Jahre 1899 bis 1901 um⸗ faſſend, lautet günſtiger als frühere Berichte. Gottes Schutz und Segen hat offenbar auf dem Werke geruht, ſo daß es nicht nur ſeinen gewohnten Fortgang gehabt hat, ſondern auch ein merklicher Fortſchritt zu verzeichnen iſt. Es ſind wieder mehr Perſonen als Gäſte im Pilgerhauſe beherbergt worden, wie denn auch die Arbeit am Werke zugenommen hat. Im Hinblick auf